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Wirtschaft
Wirtschaftslage
Slowenien ist die wohlhabendste der ehemaligen jugoslawischen Republiken. Im Kontext der osteuropäischen Transitionsländer kann Slowenien als kleines Wirtschaftswunder bezeichnet werden. Aufgrund des niedrigen Selbstversorgungsgrades und des Mangels an Bodenschätzen wurde die slowenische Wirtschaft von den Folgen des Bürgerkriegs hart getroffen; das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ging 1991 um 15 % und 1992 um weitere 10 % zurück, es stieg aber 1993 schon wieder leicht an. Zehn Jahre später sah die wirtschaftliche Situation des Landes gänzlich anders aus. Zu den Stärken der slowenischen Wirtschaft gehören u.a. die makroökonomische Stabilität, das Wachstum des BIP auf relativ hohem Niveau, ein geringes Budgetdefizit, ein hoher Ausbildungsstand der Bevölkerung und steigende Arbeitsproduktivität. Das Wachstum des BIP belief sich trotz schwacher internationaler Konjunktur im Jahr 2002 auf ca. 3 % und lag 2003 immerhin noch bei etwa 2,3 % und damit 2 % über dem Durchschnitt der Euro-Zone. 2005 wuchs das BIP um starke 3,9 %. Größte Herausforderung blieb trotz markanter Verbesserungen die Inflation, die 2003 zwar unter die 5 %-Marke sank, aber immer noch bei 4,6 % lag. 2005 sank die Inflationsrate auf 2,5 %.
Wichtige Wirtschaftszweige
Wichtigster Wirtschaftszweig ist die Industrie (v. a. Textilien, Nahrungsmittel und chemische Produkte). Die Herstellungsindustrie macht rund 37 % (2005)des BIP aus, die Landwirtschaft knapp 3 % (2005) und der Dienstleistungssektor über 60 % (2005). Strukturell lässt sich die slowenische Wirtschaft eher mit westlichen als mit osteuropäischen Verhältnissen vergleichen.
Ca. 50 % der der Wirtschaftsunternehmen befinden sich noch immer in staatlichem Besitz, was auch dem slowenischen Grundsatz, erst zu sanieren und dann zu privatisieren, geschuldet ist.
Ausgeführt werden vor allem Fahrzeuge und Pkw-Zubehör, Maschinen, Arzneimittel, Möbel und Produkte der Papier- und Stahlindustrie.
Wirtschaftspolitik
Die Privatisierung ist Bestandteil des umfassenden Reformprogrammes, das die Regierung im November letzten Jahres verabschiedet hat und das in Slowenien langfristig für Wettbewerbsfähigkeit, Beschäftigung und Wohlstand sorgen soll.
Die gesamte Wirtschaftspolitik bereitete erfolgreich die Euroeinführung vor, die am 01.01.2007 stattfand.
Handelspartner
Haupthandelspartner sind Deutschland, Italien, Kroatien, Frankreich und Österreich.
Mitgliedschaft in internationalen Organisationen
Slowenien ist Mitglied des Internationalen Währungsfonds (IMF), der Mitteleuropäischen Initiative (CEI), der Europäischen Bank für den Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD) und der Welthandelsorganisation (WTO). 1995 hat Slowenien mit der EFTA ein Freihandelsabkommen abgeschlossen. Am 1. Mai 2004 trat Slowenien der Europäischen Union (EU) als Mitglied bei.
Slowenien ist die wohlhabendste der ehemaligen jugoslawischen Republiken. Im Kontext der osteuropäischen Transitionsländer kann Slowenien als kleines Wirtschaftswunder bezeichnet werden. Aufgrund des niedrigen Selbstversorgungsgrades und des Mangels an Bodenschätzen wurde die slowenische Wirtschaft von den Folgen des Bürgerkriegs hart getroffen; das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ging 1991 um 15 % und 1992 um weitere 10 % zurück, es stieg aber 1993 schon wieder leicht an. Zehn Jahre später sah die wirtschaftliche Situation des Landes gänzlich anders aus. Zu den Stärken der slowenischen Wirtschaft gehören u.a. die makroökonomische Stabilität, das Wachstum des BIP auf relativ hohem Niveau, ein geringes Budgetdefizit, ein hoher Ausbildungsstand der Bevölkerung und steigende Arbeitsproduktivität. Das Wachstum des BIP belief sich trotz schwacher internationaler Konjunktur im Jahr 2002 auf ca. 3 % und lag 2003 immerhin noch bei etwa 2,3 % und damit 2 % über dem Durchschnitt der Euro-Zone. 2005 wuchs das BIP um starke 3,9 %. Größte Herausforderung blieb trotz markanter Verbesserungen die Inflation, die 2003 zwar unter die 5 %-Marke sank, aber immer noch bei 4,6 % lag. 2005 sank die Inflationsrate auf 2,5 %.
Wichtige Wirtschaftszweige
Wichtigster Wirtschaftszweig ist die Industrie (v. a. Textilien, Nahrungsmittel und chemische Produkte). Die Herstellungsindustrie macht rund 37 % (2005)des BIP aus, die Landwirtschaft knapp 3 % (2005) und der Dienstleistungssektor über 60 % (2005). Strukturell lässt sich die slowenische Wirtschaft eher mit westlichen als mit osteuropäischen Verhältnissen vergleichen.
Ca. 50 % der der Wirtschaftsunternehmen befinden sich noch immer in staatlichem Besitz, was auch dem slowenischen Grundsatz, erst zu sanieren und dann zu privatisieren, geschuldet ist.
Ausgeführt werden vor allem Fahrzeuge und Pkw-Zubehör, Maschinen, Arzneimittel, Möbel und Produkte der Papier- und Stahlindustrie.
Wirtschaftspolitik
Die Privatisierung ist Bestandteil des umfassenden Reformprogrammes, das die Regierung im November letzten Jahres verabschiedet hat und das in Slowenien langfristig für Wettbewerbsfähigkeit, Beschäftigung und Wohlstand sorgen soll.
Die gesamte Wirtschaftspolitik bereitete erfolgreich die Euroeinführung vor, die am 01.01.2007 stattfand.
Handelspartner
Haupthandelspartner sind Deutschland, Italien, Kroatien, Frankreich und Österreich.
Mitgliedschaft in internationalen Organisationen
Slowenien ist Mitglied des Internationalen Währungsfonds (IMF), der Mitteleuropäischen Initiative (CEI), der Europäischen Bank für den Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD) und der Welthandelsorganisation (WTO). 1995 hat Slowenien mit der EFTA ein Freihandelsabkommen abgeschlossen. Am 1. Mai 2004 trat Slowenien der Europäischen Union (EU) als Mitglied bei.
Umgangsformen
Termine sollten im Voraus vereinbart und eingehalten werden. Visitenkarten sind üblich. Geschäftsleute sprechen i. Allg. Deutsch, Englisch oder auch Italienisch. Vor Ort bieten eine Vielzahl von Maklern, Beratern, Gutachtern und Rechtsanwälten ausländischen Firmen ihre Dienste an. Geschäftszeiten: Mo-Fr 08.00-16.00 Uhr.
Kontaktadressen
Handelsabteilung der Botschaft der Republik Slowenien
Hausvogtei Platz 3-4, D-10117 Berlin
Tel: (030) 206 14 50. Fax: (030) 20 61 45 70.
Handelskammer Schweiz-Mitteleuropa
c/o SOFI, Stauffacherstraße 45, CH-8026 Zürich
Tel: (044) 249 45 65. Fax: (044) 249 31 33.
E-Mail: info@swisscham.ch
Internet: www.swisscham.ch
Handelskammer der Republik Slowenien
Dimiceva 13, Sl-1504 Ljubljana
Tel: (01) 589 80 00. Fax: (01) 589 81 00.
E-Mail: info@gzs.si
Internet: www.gzs.si
Hausvogtei Platz 3-4, D-10117 Berlin
Tel: (030) 206 14 50. Fax: (030) 20 61 45 70.
Handelskammer Schweiz-Mitteleuropa
c/o SOFI, Stauffacherstraße 45, CH-8026 Zürich
Tel: (044) 249 45 65. Fax: (044) 249 31 33.
E-Mail: info@swisscham.ch
Internet: www.swisscham.ch
Handelskammer der Republik Slowenien
Dimiceva 13, Sl-1504 Ljubljana
Tel: (01) 589 80 00. Fax: (01) 589 81 00.
E-Mail: info@gzs.si
Internet: www.gzs.si
Konferenzen/Tagungen
Die wichtigsten Tagungsorte sind Ljubljana, Bled, Portoroz, Radenci und Rogaska Slatina mit Kapazitäten für maximal 2000 Teilnehmer. Nähere Auskunft erteilt das Kulturni & Kongresni Center Cankarjev Dom, Presernova 10, Sl-1000 Ljubljana. Tel: (01) 241 71 00. Fax: (01) 241 72 98. (E-Mail: cankarjev.dom@cd-cc.si; Internet: www.cd-cc.si)





