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Wirtschaft
Wichtige Wirtschaftszweige
Die Bahamas sind eine der wohlhabendsten Inselgruppen der Karibik – der Tourismus ist der größte Industriezweig und erwirtschaftet etwa 70 % (Stand: 2003) des Bruttoinlandsprodukts. Die meisten Touristen kommen aus den USA (80%), Europa (8%) und Kanada (5-6%). Außerdem spielen die Inseln als Zentrum für Auslandsbanken international eine wichtige Rolle, obwohl dieser Wirtschaftsektor in den letzten Jahren durch internationale Bemühungen, die Zahl der Steueroasen weltweit einzuschränken, unter Druck geraten ist. Sein Anteil am BIP beläuft sich auf ca. 15%.
Ein Ausbau der Sektoren Landwirtschaft und Fischfang ist vorgesehen. Der Binnenmarkt wird durch Zölle und Importverbote für bestimmte agrarische Produkte geschützt. Die verarbeitende Industrie ist aufgrund mangelnder Rohstoffvorkommen, niedriger Fachkräftequalifikation und hoher Lohnkosten mit ca. 7% nur gering am BIP beteiligt. Produziert werden auf den Inseln lediglich Rum, Öl, Medikamente und Salz.
Wirtschaftslage
Die starke Abhängigkeit der hiesigen Wirtschaft vom Fremdenverkehr führte nach den Terroranschlägen in den USA 2001 zu einem Rückgang des Wachstums auf schätzungsweise 0,1% im Jahr 2002 und zu einem Nullwachstum 2003, nachdem noch im Jahr 2000 - u.a. durch die Fertigstellung von Großprojekten im Hotelsektor - ein Plus von 5% erzielt worden war. 2005 lag die Wachstumsrate bei 3 %. Die jährliche Inflationsrate stieg zwischen 2002 und 2003 von 2 auf 3%, sank 2004 jedoch wieder auf 1,2%. Die Arbeitslosenrate lag bei 10,2 % (Stand: 2005). 9,3% (Stand: 2005) der einheimischen Bevölkerung leben unterhalb der Armutsgrenze.
Wirtschaftspolitik
Im Juni 2000 wurden die Bahamas von der Organisation for Economic Cooperation and Development (OECD) als eine von 35 Steueroasen eingestuft, deren finanzielle Infrastrukturen groß angelegter Steuerhinterziehung und Geldwäsche förderlich sein könnten. Die Regierung hat seitdem verschiedene Maßnahmen ergriffen, um den strengen Auflagen der OECD entgegenzukommen.
Das neu gegründete Ministerium für Finanzdienstleistungen und Investitionen hat sich die Förderung des Finanzsektors und des Internethandels sowie die Diversifizierung der Wirtschaft zur Aufgabe gemacht. Ausländischen Investoren werden finanzielle Anreize geboten, um die Bandbreite der Wirtschaft zu vergrößern. Steuernachlässe werden in Freeport auf Grand Bahama gewährt. Eine der wichtigsten Maßnahmen der Regierung ist die Privatisierung verschiedener staatlicher Unternehmen - u.a. die Telefongesellschaft Batelco, der Energieversorger BEC und die Fluggesellschaft Bahamasair -, die seit 1999 voranschreitet.
Handelspartner
Die meisten Lebensmittel, Konsumgüter und andere Produkte müssen importiert werden, vor allem aus den USA. Der Ölbedarf wird in erster Linie durch indonesische und saudiarabische Importe gedeckt. Neben den USA sind Großbritannien und Puerto Rico die wichtigsten Handelspartner der Bahamas.
Die Bahamas sind eine der wohlhabendsten Inselgruppen der Karibik – der Tourismus ist der größte Industriezweig und erwirtschaftet etwa 70 % (Stand: 2003) des Bruttoinlandsprodukts. Die meisten Touristen kommen aus den USA (80%), Europa (8%) und Kanada (5-6%). Außerdem spielen die Inseln als Zentrum für Auslandsbanken international eine wichtige Rolle, obwohl dieser Wirtschaftsektor in den letzten Jahren durch internationale Bemühungen, die Zahl der Steueroasen weltweit einzuschränken, unter Druck geraten ist. Sein Anteil am BIP beläuft sich auf ca. 15%.
Ein Ausbau der Sektoren Landwirtschaft und Fischfang ist vorgesehen. Der Binnenmarkt wird durch Zölle und Importverbote für bestimmte agrarische Produkte geschützt. Die verarbeitende Industrie ist aufgrund mangelnder Rohstoffvorkommen, niedriger Fachkräftequalifikation und hoher Lohnkosten mit ca. 7% nur gering am BIP beteiligt. Produziert werden auf den Inseln lediglich Rum, Öl, Medikamente und Salz.
Wirtschaftslage
Die starke Abhängigkeit der hiesigen Wirtschaft vom Fremdenverkehr führte nach den Terroranschlägen in den USA 2001 zu einem Rückgang des Wachstums auf schätzungsweise 0,1% im Jahr 2002 und zu einem Nullwachstum 2003, nachdem noch im Jahr 2000 - u.a. durch die Fertigstellung von Großprojekten im Hotelsektor - ein Plus von 5% erzielt worden war. 2005 lag die Wachstumsrate bei 3 %. Die jährliche Inflationsrate stieg zwischen 2002 und 2003 von 2 auf 3%, sank 2004 jedoch wieder auf 1,2%. Die Arbeitslosenrate lag bei 10,2 % (Stand: 2005). 9,3% (Stand: 2005) der einheimischen Bevölkerung leben unterhalb der Armutsgrenze.
Wirtschaftspolitik
Im Juni 2000 wurden die Bahamas von der Organisation for Economic Cooperation and Development (OECD) als eine von 35 Steueroasen eingestuft, deren finanzielle Infrastrukturen groß angelegter Steuerhinterziehung und Geldwäsche förderlich sein könnten. Die Regierung hat seitdem verschiedene Maßnahmen ergriffen, um den strengen Auflagen der OECD entgegenzukommen.
Das neu gegründete Ministerium für Finanzdienstleistungen und Investitionen hat sich die Förderung des Finanzsektors und des Internethandels sowie die Diversifizierung der Wirtschaft zur Aufgabe gemacht. Ausländischen Investoren werden finanzielle Anreize geboten, um die Bandbreite der Wirtschaft zu vergrößern. Steuernachlässe werden in Freeport auf Grand Bahama gewährt. Eine der wichtigsten Maßnahmen der Regierung ist die Privatisierung verschiedener staatlicher Unternehmen - u.a. die Telefongesellschaft Batelco, der Energieversorger BEC und die Fluggesellschaft Bahamasair -, die seit 1999 voranschreitet.
Handelspartner
Die meisten Lebensmittel, Konsumgüter und andere Produkte müssen importiert werden, vor allem aus den USA. Der Ölbedarf wird in erster Linie durch indonesische und saudiarabische Importe gedeckt. Neben den USA sind Großbritannien und Puerto Rico die wichtigsten Handelspartner der Bahamas.
Umgangsformen
Geschäfte werden auf Englisch abgewickelt. Voranmeldung, Pünktlichkeit und Visitenkarten werden erwartet. Geschäftszeiten: Mo-Fr 09.00-17.00 Uhr.
Kontaktadressen
Bahamas Chamber of Commerce (Handelskammer)
PO Box N-665, Shirley Street and Collins Avenue, Nassau
Tel: 322 21 45. Fax: 322 46 49.
Internet: www.bahamasb2b.com/bahamaschamber
PO Box N-665, Shirley Street and Collins Avenue, Nassau
Tel: 322 21 45. Fax: 322 46 49.
Internet: www.bahamasb2b.com/bahamaschamber
Konferenzen/Tagungen
Die großen Resorts und Hotels, vor allem auf New Providence und Grand Bahama, bieten Einrichtungen für bis zu 2000 Teilnehmer. Informationen vom Bahamas Tourist Office in Frankfurt/M. (s. Adressen) oder The Bahamas Ministry of Tourism, Special Markets Division (s. Adressen).





