Länderinfos
Niederlande
Wirtschaftsprofil
Wirtschaftsprofil
Niederlande
Wirtschaft
Wichtige Wirtschaftszweige
Die Niederlande mit all ihrer Blumenproduktion, den berühmten holländischen Tomaten und dem holländischen Käse ist ein überwiegend landwirtschaftlich geprägtes Land, so könnte man denken. Gemessen an den rund 70 % Landesfläche, die für die Landwirtschaft und Agrarproduktion genutzt werden, ist das auch richtig. Demgegenüber hat die Landwirtschaft jedoch nur einen Anteil von ca. 2,1 % (Stand: 2005) am Bruttoinlandprodukt (BIP). Sie verlor in den letzten Jahren insgesamt an Bedeutung, allerdings wächst der Anteil der ökologischen Landwirtschaft jährlich um 15-20 % und liegt derzeit bei rund 3 %. Die Niederlande sind eine der größten Agrarexportnationen der Welt und nehmen zurzeit Platz 3 auf der Rangliste ein. Etwa 75 % der Agrarproduktion wird exportiert.
Von größerer Bedeutung ist der Industriesektor, vor allem die Chemie, die Metallindustrie, die Erdöl- und Erdgasindustrie und die Lebensmittelindustrie. Der Anteil der Industrie am BIP lag 2005 bei ca. 24,4 %.
Von wesentlicher Bedeutung für die Niederlande ist der Dienstleistungssektor. 2004 waren rund 80 % der Beschäftigten im Dienstleistungssektor tätig, 2 % in der Landwirtschaft und19 % in Industrie. Der Dienstleistungssektor hatte 2005 einen Anteil von ca. 73,5 % am BIP.
Wirtschaftslage
Nach Jahren eines überproportionalen Wirtschaftswachstums (1999: plus 4,4 %; 2000: plus 3,5 %; 2005: plus 1,1 %) schrumpfte das Wirtschaftswachstum in den Niederlanden seit 2000, für das Jahr 2003 war sogar ein Minuswachstum von – 0,9 % zu verzeichnen - der niedrigste Wert seit 1982. Inzwischen befindet sich die niederländische Wirtschaft wieder in der Erholungsphase. Die Inflationsrate (2003: 3,4 %) hat sich 2004 mit 1,25 % wieder auf EU-Durchschnitt gemäßigt. 2005 lag die Inflationsrate bei 1,7 %.
Nach Jahren praktischer Vollbeschäftigung nahm die Arbeitslosigkeit rasch zu (2003: 396.000 bzw. 5,1 % der arbeitsfähigen Bevölkerung, dynamische Steigerung 2004 auf 6,5 %). 2005 ging sie auf 6,0 % zurück. Hinzu kam - nach deutlichen Haushaltsüberschüssen in der zweiten Hälfte der 90-er Jahre - ein Haushaltsdefizit im Jahr 2003 von 3,2 %. Seit 2005 ist es aber mit -1,8 % im Griff..
Wirtschaftspolitik
Kennzeichnend für die sozialwirtschaftliche Politik der vergangenen Jahre ist das so genannte "Poldermodell". Sein Erfolg war über viele Jahre hinweg auf den konstruktiven Dialog zur Lohndämpfung und zu mehr Teilzeitarbeit und auf einen breiten Konsens zwischen Arbeitgebern, Gewerkschaften und Regierung gegründet. In den letzten Jahren wurde dieses Modell jedoch wegen der Anspannungen im sozialen Gleichgewicht stark in Frage gestellt, letztendlich aber nicht abgelöst.
Handelspartner
Deutschland, Belgien, Großbritannien, USA, Frankreich, China (VR) und Italien
Mitgliedschaft in internationalen Organisationen
EU (Präsidentschaft im 2. Halbjahr 2004), Europarat, NATO, Vereinte Nationen, OSZE (Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa; Präsidentschaft im Jahr 2003), UNESCO (Organisation der VN für Erziehung, Wissenschaft und Kultur), ILO (Internationale Arbeitsorganisation), WHO (Weltgesundheitsorganisation), FAO (VN-Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation), IAEA (Internationale Atomenergie-Organisation), WTO (Welthandelsorganisation), OECD (Organisaiton Erdölexportierender Länder), IWF (Internationaler Währungsfonds) u.a.
Umgangsformen
Terminvereinbarungen sind unerlässlich und Visitenkarten üblich. Von Geschäftsleuten wird gepflegte Kleidung erwartet. In Geschäftskreisen wird viel Englisch gesprochen. Die besten Monate für Geschäftsreisen sind März - Mai und September - November. Geschäftszeiten: Mo-Fr 08.30-17.00 Uhr.
Kontaktadressen
Deutsch-Niederländische Handelskammer
Nassauplein 30, NL-2585 EC Den Haag
Postanschrift: Postbus 80 533, NL-2508 GM Den Haag
Tel: (070) 311 41 14. Fax: (070) 363 22 18.
E-Mail: info@dnhk.org
Internet: www.dnhk.org
Niederländische Handelskammer für Österreich
Postfach 160, A-1041 Wien
Tel: (01) 50 55 70 9. Fax: (01) 505 57 00.
E-Mail: itpsaustria@compuserve.com
Internet: www.nlchamber.at
The Hague Chamber of Commerce and Industry
Konigskade 30, NL-2502 LS Den Haag
Tel: (070) 328 71 00. Fax: (070) 326 20 10.
E-Mail: info@denhaag.kvk.nl
Internet: www.denhaag.kvk.nl
Amsterdam Chamber of Commerce and Industry
De Ruyterkade 5, NL-1000 CW Amsterdam
Tel: (020) 531 40 00. Fax: (20) 531 47 99.
E-Mail: post@amsterdam.kvk.nl
Internet: www.amsterdam.kvk.nl
Konferenzen/Tagungen
Die größten Konferenz- und Messezentren sind das RAI in Amsterdam und das Jaarbeurs in Utrecht. Kleinere Zentren befinden sich in Den Haag, Rotterdam und Maastricht. Tagungsräume gibt es in zahlreichen Hotels. Das viertgrößte Konferenzzentrum befindet sich in Noordwijk, wo das größte Hotel einen Hubschrauberlandeplatz hat. In Amsterdam und Den Haag gibt es Geschäftszentren wie das World Trade Center Schiphol Airport (Internet: www.wtcschiphol.nl). Weitere Informationen vom Netherlands Board of Tourism & Conventions, Postfach 270580, D-50511 Köln, Tel: (0221) 92 57 17 30. Fax: (01805) 34 33 20. E-Mail: kpredeek@holland.com; Internet: www.nlcongress.nl).
Wirtschaft
Wichtige Wirtschaftszweige
Die Niederlande mit all ihrer Blumenproduktion, den berühmten holländischen Tomaten und dem holländischen Käse ist ein überwiegend landwirtschaftlich geprägtes Land, so könnte man denken. Gemessen an den rund 70 % Landesfläche, die für die Landwirtschaft und Agrarproduktion genutzt werden, ist das auch richtig. Demgegenüber hat die Landwirtschaft jedoch nur einen Anteil von ca. 2,1 % (Stand: 2005) am Bruttoinlandprodukt (BIP). Sie verlor in den letzten Jahren insgesamt an Bedeutung, allerdings wächst der Anteil der ökologischen Landwirtschaft jährlich um 15-20 % und liegt derzeit bei rund 3 %. Die Niederlande sind eine der größten Agrarexportnationen der Welt und nehmen zurzeit Platz 3 auf der Rangliste ein. Etwa 75 % der Agrarproduktion wird exportiert.
Von größerer Bedeutung ist der Industriesektor, vor allem die Chemie, die Metallindustrie, die Erdöl- und Erdgasindustrie und die Lebensmittelindustrie. Der Anteil der Industrie am BIP lag 2005 bei ca. 24,4 %.
Von wesentlicher Bedeutung für die Niederlande ist der Dienstleistungssektor. 2004 waren rund 80 % der Beschäftigten im Dienstleistungssektor tätig, 2 % in der Landwirtschaft und19 % in Industrie. Der Dienstleistungssektor hatte 2005 einen Anteil von ca. 73,5 % am BIP.
Wirtschaftslage
Nach Jahren eines überproportionalen Wirtschaftswachstums (1999: plus 4,4 %; 2000: plus 3,5 %; 2005: plus 1,1 %) schrumpfte das Wirtschaftswachstum in den Niederlanden seit 2000, für das Jahr 2003 war sogar ein Minuswachstum von – 0,9 % zu verzeichnen - der niedrigste Wert seit 1982. Inzwischen befindet sich die niederländische Wirtschaft wieder in der Erholungsphase. Die Inflationsrate (2003: 3,4 %) hat sich 2004 mit 1,25 % wieder auf EU-Durchschnitt gemäßigt. 2005 lag die Inflationsrate bei 1,7 %.
Nach Jahren praktischer Vollbeschäftigung nahm die Arbeitslosigkeit rasch zu (2003: 396.000 bzw. 5,1 % der arbeitsfähigen Bevölkerung, dynamische Steigerung 2004 auf 6,5 %). 2005 ging sie auf 6,0 % zurück. Hinzu kam - nach deutlichen Haushaltsüberschüssen in der zweiten Hälfte der 90-er Jahre - ein Haushaltsdefizit im Jahr 2003 von 3,2 %. Seit 2005 ist es aber mit -1,8 % im Griff..
Wirtschaftspolitik
Kennzeichnend für die sozialwirtschaftliche Politik der vergangenen Jahre ist das so genannte "Poldermodell". Sein Erfolg war über viele Jahre hinweg auf den konstruktiven Dialog zur Lohndämpfung und zu mehr Teilzeitarbeit und auf einen breiten Konsens zwischen Arbeitgebern, Gewerkschaften und Regierung gegründet. In den letzten Jahren wurde dieses Modell jedoch wegen der Anspannungen im sozialen Gleichgewicht stark in Frage gestellt, letztendlich aber nicht abgelöst.
Handelspartner
Deutschland, Belgien, Großbritannien, USA, Frankreich, China (VR) und Italien
Mitgliedschaft in internationalen Organisationen
EU (Präsidentschaft im 2. Halbjahr 2004), Europarat, NATO, Vereinte Nationen, OSZE (Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa; Präsidentschaft im Jahr 2003), UNESCO (Organisation der VN für Erziehung, Wissenschaft und Kultur), ILO (Internationale Arbeitsorganisation), WHO (Weltgesundheitsorganisation), FAO (VN-Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation), IAEA (Internationale Atomenergie-Organisation), WTO (Welthandelsorganisation), OECD (Organisaiton Erdölexportierender Länder), IWF (Internationaler Währungsfonds) u.a.
Umgangsformen
Terminvereinbarungen sind unerlässlich und Visitenkarten üblich. Von Geschäftsleuten wird gepflegte Kleidung erwartet. In Geschäftskreisen wird viel Englisch gesprochen. Die besten Monate für Geschäftsreisen sind März - Mai und September - November. Geschäftszeiten: Mo-Fr 08.30-17.00 Uhr.
Kontaktadressen
Deutsch-Niederländische Handelskammer
Nassauplein 30, NL-2585 EC Den Haag
Postanschrift: Postbus 80 533, NL-2508 GM Den Haag
Tel: (070) 311 41 14. Fax: (070) 363 22 18.
E-Mail: info@dnhk.org
Internet: www.dnhk.org
Niederländische Handelskammer für Österreich
Postfach 160, A-1041 Wien
Tel: (01) 50 55 70 9. Fax: (01) 505 57 00.
E-Mail: itpsaustria@compuserve.com
Internet: www.nlchamber.at
The Hague Chamber of Commerce and Industry
Konigskade 30, NL-2502 LS Den Haag
Tel: (070) 328 71 00. Fax: (070) 326 20 10.
E-Mail: info@denhaag.kvk.nl
Internet: www.denhaag.kvk.nl
Amsterdam Chamber of Commerce and Industry
De Ruyterkade 5, NL-1000 CW Amsterdam
Tel: (020) 531 40 00. Fax: (20) 531 47 99.
E-Mail: post@amsterdam.kvk.nl
Internet: www.amsterdam.kvk.nl
Nassauplein 30, NL-2585 EC Den Haag
Postanschrift: Postbus 80 533, NL-2508 GM Den Haag
Tel: (070) 311 41 14. Fax: (070) 363 22 18.
E-Mail: info@dnhk.org
Internet: www.dnhk.org
Niederländische Handelskammer für Österreich
Postfach 160, A-1041 Wien
Tel: (01) 50 55 70 9. Fax: (01) 505 57 00.
E-Mail: itpsaustria@compuserve.com
Internet: www.nlchamber.at
The Hague Chamber of Commerce and Industry
Konigskade 30, NL-2502 LS Den Haag
Tel: (070) 328 71 00. Fax: (070) 326 20 10.
E-Mail: info@denhaag.kvk.nl
Internet: www.denhaag.kvk.nl
Amsterdam Chamber of Commerce and Industry
De Ruyterkade 5, NL-1000 CW Amsterdam
Tel: (020) 531 40 00. Fax: (20) 531 47 99.
E-Mail: post@amsterdam.kvk.nl
Internet: www.amsterdam.kvk.nl
Konferenzen/Tagungen
Die größten Konferenz- und Messezentren sind das RAI in Amsterdam und das Jaarbeurs in Utrecht. Kleinere Zentren befinden sich in Den Haag, Rotterdam und Maastricht. Tagungsräume gibt es in zahlreichen Hotels. Das viertgrößte Konferenzzentrum befindet sich in Noordwijk, wo das größte Hotel einen Hubschrauberlandeplatz hat. In Amsterdam und Den Haag gibt es Geschäftszentren wie das World Trade Center Schiphol Airport (Internet: www.wtcschiphol.nl). Weitere Informationen vom Netherlands Board of Tourism & Conventions, Postfach 270580, D-50511 Köln, Tel: (0221) 92 57 17 30. Fax: (01805) 34 33 20. E-Mail: kpredeek@holland.com; Internet: www.nlcongress.nl).





