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Wirtschaft
Wichtige Wirtschaftszweige
In den Minen Namibias werden Diamanten, Kupfer, Gold, Blei, Zink und Uran abgebaut. Dieser Sektor bestreitet etwa 13 % des Bruttoinlandsprodukts (BIP). Ein kleinerer Anteil (9,7 %; Stand: 2005) stammt aus der Landwirtschaft und dem Fischfang. Viehzucht spielt eine größere Rolle als Ackerbau. Ein Großteil der Bevölkerung baut Weizen, Mais und Hirse für den Eigenbedarf des Landes an. Namibia hatte bisher die besten Fischgründe der Welt. In den letzten Jahren wurde aber der Umsatz der Fischindustrie durch den Rückgang des Fischbestands, vor allem wirtschaftlich wichtiger Arten wie Seehecht und Sardine, stark beeinträchtigt.
Der Tourismus spielt eine immer größere Rolle. Jedoch kamen 2001 nur noch 53.000 deutsche Urlauber nach Namibia, rund 8000 weniger als noch 1998. Trotz dieses Rückgangs blieb Deutschland aber noch immer der wichtigste Quellmarkt in Europa für Namibia.
Wirtschaftslage
Das BIP wuchs 2003 um 3,3 % und 2005 um 3,5 %. Die Inflationsrate, die noch 1992 bei 17,7 % lag, erreichte 2003 ein Niveau von 7,3 % und sank 2005 auf 2,3 %. Trotz hoher Investitionen in Ausbildungsförderung und Gesundheitswesen konnte die Regierung ihr Haushaltsdefizit – ca. 3 % des BIP – auf einem selbst für Europa sehr niedrigen Stand halten. Auch die Auslandsverschuldung und die Abhängigkeit von Entwicklungshilfe sind vergleichsweise gering.
Wirtschaftspolitik
Ein besonderes Problem der SWAPO-Regierung ist die Kontrolle der Wirtschaft. Die Erwartungen der ärmeren schwarzen Bevölkerung sollen erfüllt werden, ohne die von Weißen geführten multinationalen Konzerne zu provozieren, die immer noch einen Großteil der namibischen Wirtschaft kontrollieren.
Handelspartner
Südafrika und die USA.
Mitgliedschaft in internationalen Organisationen
Vereinte Nationen und Sonderorganisationen; Commonwealth; Afrikanische Union (AU) ; EU-AKP Abkommen (EU – Gruppe der afrikanischen, karibischen und pazifischen Staaten); Weltbank; IWF; Southern African, Development Community (SADC) (1990); SACU (Southern Africa Customs Union) (1990)
In den Minen Namibias werden Diamanten, Kupfer, Gold, Blei, Zink und Uran abgebaut. Dieser Sektor bestreitet etwa 13 % des Bruttoinlandsprodukts (BIP). Ein kleinerer Anteil (9,7 %; Stand: 2005) stammt aus der Landwirtschaft und dem Fischfang. Viehzucht spielt eine größere Rolle als Ackerbau. Ein Großteil der Bevölkerung baut Weizen, Mais und Hirse für den Eigenbedarf des Landes an. Namibia hatte bisher die besten Fischgründe der Welt. In den letzten Jahren wurde aber der Umsatz der Fischindustrie durch den Rückgang des Fischbestands, vor allem wirtschaftlich wichtiger Arten wie Seehecht und Sardine, stark beeinträchtigt.
Der Tourismus spielt eine immer größere Rolle. Jedoch kamen 2001 nur noch 53.000 deutsche Urlauber nach Namibia, rund 8000 weniger als noch 1998. Trotz dieses Rückgangs blieb Deutschland aber noch immer der wichtigste Quellmarkt in Europa für Namibia.
Wirtschaftslage
Das BIP wuchs 2003 um 3,3 % und 2005 um 3,5 %. Die Inflationsrate, die noch 1992 bei 17,7 % lag, erreichte 2003 ein Niveau von 7,3 % und sank 2005 auf 2,3 %. Trotz hoher Investitionen in Ausbildungsförderung und Gesundheitswesen konnte die Regierung ihr Haushaltsdefizit – ca. 3 % des BIP – auf einem selbst für Europa sehr niedrigen Stand halten. Auch die Auslandsverschuldung und die Abhängigkeit von Entwicklungshilfe sind vergleichsweise gering.
Wirtschaftspolitik
Ein besonderes Problem der SWAPO-Regierung ist die Kontrolle der Wirtschaft. Die Erwartungen der ärmeren schwarzen Bevölkerung sollen erfüllt werden, ohne die von Weißen geführten multinationalen Konzerne zu provozieren, die immer noch einen Großteil der namibischen Wirtschaft kontrollieren.
Handelspartner
Südafrika und die USA.
Mitgliedschaft in internationalen Organisationen
Vereinte Nationen und Sonderorganisationen; Commonwealth; Afrikanische Union (AU) ; EU-AKP Abkommen (EU – Gruppe der afrikanischen, karibischen und pazifischen Staaten); Weltbank; IWF; Southern African, Development Community (SADC) (1990); SACU (Southern Africa Customs Union) (1990)
Umgangsformen
Für Geschäftsbesuche sind Anzug und Krawatte bzw. Kostüm angebracht. Termine sollten im Voraus vereinbart werden. In Geschäftskreisen wird meistens Englisch gesprochen. Die beste Zeit für Geschäftsbesuche sind die Monate Februar bis Mai und September bis November.
Kontaktadressen
Handelsabteilung der Botschaft von Namibia
Wichmannstraße 5, D-10787 Berlin
Tel: (030) 254 09 50. Fax: (030) 25 40 95 55.
Internet: www.namibia-botschaft.de
Namibia National Chamber of Commerce and Industry
PO Box 9355, NA-Windhoek
Tel: (061) 22 80 09. Fax: (061) 22 80 09.
E-Mail: nccihq@iwwn.com.na
Internet: http://goss.rho.net/ncci/indexp.htm
Wichmannstraße 5, D-10787 Berlin
Tel: (030) 254 09 50. Fax: (030) 25 40 95 55.
Internet: www.namibia-botschaft.de
Namibia National Chamber of Commerce and Industry
PO Box 9355, NA-Windhoek
Tel: (061) 22 80 09. Fax: (061) 22 80 09.
E-Mail: nccihq@iwwn.com.na
Internet: http://goss.rho.net/ncci/indexp.htm
Konferenzen/Tagungen
Informationen und Auskünfte erteilt Conference Link Namibia, PO Box 9870, NA-Windhoek. Tel: (061) 25 10 14. Fax: (061) 25 10 95. (E-Mail: info@conferencelink.com.na; Internet: www.conferencelink.com.na)








