Länderinfos
Madagaskar
Wirtschaftsprofil
Wirtschaftsprofil
Madagaskar
Wirtschaft
Wichtige Wirtschaftszweige
Madagaskar ist überwiegend ein Agrarland. Etwa 35% des Bruttoinlandsproduktes (BIP) werden im Agrarsektor erwirtschaftet. Kaffee, Vanille, Gewürznelken, Sisal, Kakao und Fisch sind die wichtigsten landwirtschaftlichen Exportgüter (Madagaskar ist der größte Vanilleproduzent der Welt und für hochwertige Garnelen bekannt). Die Grundnahrungsmittel Reis, Mais und Maniok werden überwiegend für den Eigenbedarf angebaut. Das Land verfügt über bedeutende Mineralvorkommen (u.a. Chrom, Uran und Bauxit), die Lagerstätten sind jedoch oft schwer zugänglich und der Abbau erwies sich bislang als unwirtschaftlich. Etwa 13% des BIP erwirtschaftet die Fertigungsindustrie, überwiegend Nahrungsmittelverarbeitung und Textilien. 52% des BIP stammt aus dem Dienstleistungssektor, vor allem die Tourismusindustrie soll hier für weiteren Aufschwung sorgen. (Stand: 2005)
Wirtschaftslage
Die wirtschaftliche Situation hat sich nach der politischen Krise 2002 inzwischen wieder erholt. 2003 wuchs das Bruttoinlandsprodukt um starke 9,8%. Bereits 2004 sank das BIP jedoch auf 5,3%. 2005 ging das BIP abermals auf 4,6% zurück, während die Inflationsrate auf 11,4% sank. Ursachen dieser Entwicklung waren die gestiegenen Ölpreise auf dem Weltmarkt und steigende Stromtarife. Der madagassische Staatshaushalt beruht zu etwa 30% auf Geberleistungen. Nachdem die Zusammenarbeit während der politischen Krise ausgesetzt werden musste, wurde sie danach wieder aufgenommen. Eine neue Armutsbekämpfungs- und Wachstumfazilität wurde mit dem IWF ausgehandelt. Die Auslandsverschuldung wurde abgebaut.
Wirtschaftspolitik
Die Wirtschaft unterlag bisher massiver staatlicher Kontrolle. Dies soll sich nun ändern. Auf Drängen der Geberstaaten willigte die Regierung ein, sich aus der Wirtschaft zurückzuziehen und sich auf die Bereitstellung von Infrastruktur und die Gewährleistung der Daseinsfürsorge zu beschränken. Staatliche Investitionen fließen in Bildung, ländliche Entwicklung, Verkehrsinfrastruktur und Energieversorgung.
Madagaskar versucht eine moderne Agroindustrie aufzubauen. Es gibt Versuche, Kraftstoff aus nachwachsenden Rohstoffen zu gewinnen (Biodiesel und Biobenzin).
Madagaskar ist Mitglied des Internationalen Währungsfonds, der Weltbank und Welthandelsorganisation und nimmt am AKP-Prozess teil. Es gehört den regionalen Zusammenschlüssen Commission de l'Océan Indien und der Indian Ocean Rim Association an und ist Mitglied des Common Market for Eastern and Southern Africa. Seit 17.08.2005 ist Madagaskar Mitglied der Southern African Development Community (SADC).
Handelspartner
Wichtigste Handelspartner sind Frankreich, die USA, Deutschland und Japan.
Umgangsformen
Leichte Tropenkleidung ist auch bei Geschäftsterminen angemessen. Die Botschaft kann nach vorheriger Vereinbarung Dolmetscher zur Verfügung stellen.
Kontaktadressen
Fédération des Chambres de Commerce, d'Industrie et d'Agriculture de Madagascar (Industrie- und Handelskammer)
20 rue Paul Dussac - BP 166, MG-101 Antananarivo
Tel: (261) 215 67.
Wirtschaft
Wichtige Wirtschaftszweige
Madagaskar ist überwiegend ein Agrarland. Etwa 35% des Bruttoinlandsproduktes (BIP) werden im Agrarsektor erwirtschaftet. Kaffee, Vanille, Gewürznelken, Sisal, Kakao und Fisch sind die wichtigsten landwirtschaftlichen Exportgüter (Madagaskar ist der größte Vanilleproduzent der Welt und für hochwertige Garnelen bekannt). Die Grundnahrungsmittel Reis, Mais und Maniok werden überwiegend für den Eigenbedarf angebaut. Das Land verfügt über bedeutende Mineralvorkommen (u.a. Chrom, Uran und Bauxit), die Lagerstätten sind jedoch oft schwer zugänglich und der Abbau erwies sich bislang als unwirtschaftlich. Etwa 13% des BIP erwirtschaftet die Fertigungsindustrie, überwiegend Nahrungsmittelverarbeitung und Textilien. 52% des BIP stammt aus dem Dienstleistungssektor, vor allem die Tourismusindustrie soll hier für weiteren Aufschwung sorgen. (Stand: 2005)
Wirtschaftslage
Die wirtschaftliche Situation hat sich nach der politischen Krise 2002 inzwischen wieder erholt. 2003 wuchs das Bruttoinlandsprodukt um starke 9,8%. Bereits 2004 sank das BIP jedoch auf 5,3%. 2005 ging das BIP abermals auf 4,6% zurück, während die Inflationsrate auf 11,4% sank. Ursachen dieser Entwicklung waren die gestiegenen Ölpreise auf dem Weltmarkt und steigende Stromtarife. Der madagassische Staatshaushalt beruht zu etwa 30% auf Geberleistungen. Nachdem die Zusammenarbeit während der politischen Krise ausgesetzt werden musste, wurde sie danach wieder aufgenommen. Eine neue Armutsbekämpfungs- und Wachstumfazilität wurde mit dem IWF ausgehandelt. Die Auslandsverschuldung wurde abgebaut.
Wirtschaftspolitik
Die Wirtschaft unterlag bisher massiver staatlicher Kontrolle. Dies soll sich nun ändern. Auf Drängen der Geberstaaten willigte die Regierung ein, sich aus der Wirtschaft zurückzuziehen und sich auf die Bereitstellung von Infrastruktur und die Gewährleistung der Daseinsfürsorge zu beschränken. Staatliche Investitionen fließen in Bildung, ländliche Entwicklung, Verkehrsinfrastruktur und Energieversorgung.
Madagaskar versucht eine moderne Agroindustrie aufzubauen. Es gibt Versuche, Kraftstoff aus nachwachsenden Rohstoffen zu gewinnen (Biodiesel und Biobenzin).
Madagaskar ist Mitglied des Internationalen Währungsfonds, der Weltbank und Welthandelsorganisation und nimmt am AKP-Prozess teil. Es gehört den regionalen Zusammenschlüssen Commission de l'Océan Indien und der Indian Ocean Rim Association an und ist Mitglied des Common Market for Eastern and Southern Africa. Seit 17.08.2005 ist Madagaskar Mitglied der Southern African Development Community (SADC).
Handelspartner
Wichtigste Handelspartner sind Frankreich, die USA, Deutschland und Japan.
Madagaskar ist überwiegend ein Agrarland. Etwa 35% des Bruttoinlandsproduktes (BIP) werden im Agrarsektor erwirtschaftet. Kaffee, Vanille, Gewürznelken, Sisal, Kakao und Fisch sind die wichtigsten landwirtschaftlichen Exportgüter (Madagaskar ist der größte Vanilleproduzent der Welt und für hochwertige Garnelen bekannt). Die Grundnahrungsmittel Reis, Mais und Maniok werden überwiegend für den Eigenbedarf angebaut. Das Land verfügt über bedeutende Mineralvorkommen (u.a. Chrom, Uran und Bauxit), die Lagerstätten sind jedoch oft schwer zugänglich und der Abbau erwies sich bislang als unwirtschaftlich. Etwa 13% des BIP erwirtschaftet die Fertigungsindustrie, überwiegend Nahrungsmittelverarbeitung und Textilien. 52% des BIP stammt aus dem Dienstleistungssektor, vor allem die Tourismusindustrie soll hier für weiteren Aufschwung sorgen. (Stand: 2005)
Wirtschaftslage
Die wirtschaftliche Situation hat sich nach der politischen Krise 2002 inzwischen wieder erholt. 2003 wuchs das Bruttoinlandsprodukt um starke 9,8%. Bereits 2004 sank das BIP jedoch auf 5,3%. 2005 ging das BIP abermals auf 4,6% zurück, während die Inflationsrate auf 11,4% sank. Ursachen dieser Entwicklung waren die gestiegenen Ölpreise auf dem Weltmarkt und steigende Stromtarife. Der madagassische Staatshaushalt beruht zu etwa 30% auf Geberleistungen. Nachdem die Zusammenarbeit während der politischen Krise ausgesetzt werden musste, wurde sie danach wieder aufgenommen. Eine neue Armutsbekämpfungs- und Wachstumfazilität wurde mit dem IWF ausgehandelt. Die Auslandsverschuldung wurde abgebaut.
Wirtschaftspolitik
Die Wirtschaft unterlag bisher massiver staatlicher Kontrolle. Dies soll sich nun ändern. Auf Drängen der Geberstaaten willigte die Regierung ein, sich aus der Wirtschaft zurückzuziehen und sich auf die Bereitstellung von Infrastruktur und die Gewährleistung der Daseinsfürsorge zu beschränken. Staatliche Investitionen fließen in Bildung, ländliche Entwicklung, Verkehrsinfrastruktur und Energieversorgung.
Madagaskar versucht eine moderne Agroindustrie aufzubauen. Es gibt Versuche, Kraftstoff aus nachwachsenden Rohstoffen zu gewinnen (Biodiesel und Biobenzin).
Madagaskar ist Mitglied des Internationalen Währungsfonds, der Weltbank und Welthandelsorganisation und nimmt am AKP-Prozess teil. Es gehört den regionalen Zusammenschlüssen Commission de l'Océan Indien und der Indian Ocean Rim Association an und ist Mitglied des Common Market for Eastern and Southern Africa. Seit 17.08.2005 ist Madagaskar Mitglied der Southern African Development Community (SADC).
Handelspartner
Wichtigste Handelspartner sind Frankreich, die USA, Deutschland und Japan.
Umgangsformen
Leichte Tropenkleidung ist auch bei Geschäftsterminen angemessen. Die Botschaft kann nach vorheriger Vereinbarung Dolmetscher zur Verfügung stellen.
Kontaktadressen
Fédération des Chambres de Commerce, d'Industrie et d'Agriculture de Madagascar (Industrie- und Handelskammer)
20 rue Paul Dussac - BP 166, MG-101 Antananarivo
Tel: (261) 215 67.
20 rue Paul Dussac - BP 166, MG-101 Antananarivo
Tel: (261) 215 67.









