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Wirtschaft
Wichtige Wirtschaftszweige
Der Anteil des Agrarsektors am Bruttoinlandsprodukt (BIP) liegt bei rund 6%, der Industrie bei ca. 32% und des Dienstleistungssektors bei rund 62% (Stand: 2005). Getreide und Kartoffeln sind die Haupterzeugnisse, Milch- und Viehwirtschaft werden ebenfalls betrieben. Die Fischerei ist ebenfalls von Bedeutung.
Die wichtigsten Industriezweige sind der Maschinenbau, die Lebensmittelindustrie und die Herstellung von elektrischen, elektronischen und optischen Geräten.
Litauen verfügt über keinerlei Rohstoffe und muss alle Brenn- und Kraftstoffe importieren.
Wirtschaftslage
Historisch betrachtet war Litauen das am wenigsten entwickelte Land im Baltikum. Es gab vergleichsweise wenig Industrie und die Abhängigkeit des Landes von der Landwirtschaft war deutlich größer. Heute hat sich die wirtschaftliche Lage sehr geändert. Litauen verzeichnete im Jahr 2005 mit einem Wachstum von 7,5 % des Bruttoinlandsprodukts (BIP) eine der höchsten Steigerungsraten in Europa auf. Trotz dieser beeindruckenden Zahlen liegt der durchschnittliche Lebensstandard in Litauen weit unterhalb des EU-Durchschnitts. Die offizielle Arbeitslosenrate lag 2005 bei 4,8 %, man geht jedoch von einer tatsächlichen Quote von 8,2 % aus. Ein großes Problem ist die Abwanderung gut ausgebildeter Facharbeitskräfte (vor allem in der Baubranche und im Gesundheitssektor) nach Westeuropa. Diesem Trend soll mit staatlich initiierten Anreizen entgegen gewirkt werden. Die Inflationsrate ist zu Beginn des Jahres 2006 aufgrund höherer Energiepreise und Gehälter sowie der Anpassung an das EU-Preisniveau auf dem Importmarkt auf 2,7 % angestiegen.
Die Handelsbilanz Litauens ist, wie die anderer Transformationsländer auch, defizitär. Im Jahr 2005 wurden Güter im Wert von 9,5 Mrd. Euro exportiert, was eine Steigerung um ca. 27% gegenüber dem Vorjahr bedeutete. Hauptexportgüter sind Mineralölprodukte, Textilien sowie Transportmittel (Reexport von Gebrauchtwagen, insbesondere nach Russland). Im selben Zeitraum wurden Güter im Wert von ca. 12,4 Mrd. Euro importiert - ein Plus von 25%. Wichtigste Importgüter waren Mineralölprodukte, Maschinen und Anlagen.
Wirtschaftspolitik
Anfang 1992 wurde eine Vereinbarung mit der Russischen Föderation über den Austausch wichtiger Güter getroffen. Inzwischen weigert sich die Russische Föderation jedoch, weiterhin Erdöl unter dem Weltmarktpreis an Litauen abzugeben. Aufgrund der starken Abhängigkeit Litauens vom Energielieferanten Russland bemüht sich die Regierung um eine Diversifizierung. Zurzeit ist Litauen bemüht, über eine so genannte "Strombrücke" nach Polen Anschluss an das westeuropäische Stromnetz zu erhalten. Im Zuge des Beitritts zur EU wurde Ende 2004 der erste Reaktorblock des Kernkraftwerks Ignalina stillgelegt. Ignalina lieferte bis dahin fast 80% des gesamten Stromverbrauchs des Landes. Der zweite Block wird 2009 abgeschaltet. Im Gegenzug stellt die EU erhebliche finanzielle Mittel für die Schließung von Ignalina zur Verfügung.
Wie bei allen ehemaligen Ostblockstaaten brachte die Umstellung von der Planwirtschaft auf ein marktwirtschaftliches System große Probleme mit sich. Chronischer Devisenmangel erschwerte den Erwerb dringend benötigter Maschinen und die Umstellung auf moderne Technologien. Heute sind die Privatisierungen zum größten Teil abgeschlossen.
Die wirtschaftspolitischen Handlungsspielräume sind durch EU-Auflagen beschränkt, zielen aber vorwiegend auf eine Steigerung der Investitionsaktivitäten, die durch niedrige Steuern und andere Begünstigungen angeregt werden.
Die litauische Währung, Litas (LTL), ist seit Februar 2002 an den Euro gebunden. Die Einführung des Euro ist für den 01.01.2007 vorgesehen.
Am 1. Mai 2004 trat Litauen der Europäischen Union (EU) als Mitglied bei.
Handelspartner
Haupthandelspartner sind Russland und die EU-Staaten Deutschland, Lettland, Frankreich und Polen.
Der Anteil des Agrarsektors am Bruttoinlandsprodukt (BIP) liegt bei rund 6%, der Industrie bei ca. 32% und des Dienstleistungssektors bei rund 62% (Stand: 2005). Getreide und Kartoffeln sind die Haupterzeugnisse, Milch- und Viehwirtschaft werden ebenfalls betrieben. Die Fischerei ist ebenfalls von Bedeutung.
Die wichtigsten Industriezweige sind der Maschinenbau, die Lebensmittelindustrie und die Herstellung von elektrischen, elektronischen und optischen Geräten.
Litauen verfügt über keinerlei Rohstoffe und muss alle Brenn- und Kraftstoffe importieren.
Wirtschaftslage
Historisch betrachtet war Litauen das am wenigsten entwickelte Land im Baltikum. Es gab vergleichsweise wenig Industrie und die Abhängigkeit des Landes von der Landwirtschaft war deutlich größer. Heute hat sich die wirtschaftliche Lage sehr geändert. Litauen verzeichnete im Jahr 2005 mit einem Wachstum von 7,5 % des Bruttoinlandsprodukts (BIP) eine der höchsten Steigerungsraten in Europa auf. Trotz dieser beeindruckenden Zahlen liegt der durchschnittliche Lebensstandard in Litauen weit unterhalb des EU-Durchschnitts. Die offizielle Arbeitslosenrate lag 2005 bei 4,8 %, man geht jedoch von einer tatsächlichen Quote von 8,2 % aus. Ein großes Problem ist die Abwanderung gut ausgebildeter Facharbeitskräfte (vor allem in der Baubranche und im Gesundheitssektor) nach Westeuropa. Diesem Trend soll mit staatlich initiierten Anreizen entgegen gewirkt werden. Die Inflationsrate ist zu Beginn des Jahres 2006 aufgrund höherer Energiepreise und Gehälter sowie der Anpassung an das EU-Preisniveau auf dem Importmarkt auf 2,7 % angestiegen.
Die Handelsbilanz Litauens ist, wie die anderer Transformationsländer auch, defizitär. Im Jahr 2005 wurden Güter im Wert von 9,5 Mrd. Euro exportiert, was eine Steigerung um ca. 27% gegenüber dem Vorjahr bedeutete. Hauptexportgüter sind Mineralölprodukte, Textilien sowie Transportmittel (Reexport von Gebrauchtwagen, insbesondere nach Russland). Im selben Zeitraum wurden Güter im Wert von ca. 12,4 Mrd. Euro importiert - ein Plus von 25%. Wichtigste Importgüter waren Mineralölprodukte, Maschinen und Anlagen.
Wirtschaftspolitik
Anfang 1992 wurde eine Vereinbarung mit der Russischen Föderation über den Austausch wichtiger Güter getroffen. Inzwischen weigert sich die Russische Föderation jedoch, weiterhin Erdöl unter dem Weltmarktpreis an Litauen abzugeben. Aufgrund der starken Abhängigkeit Litauens vom Energielieferanten Russland bemüht sich die Regierung um eine Diversifizierung. Zurzeit ist Litauen bemüht, über eine so genannte "Strombrücke" nach Polen Anschluss an das westeuropäische Stromnetz zu erhalten. Im Zuge des Beitritts zur EU wurde Ende 2004 der erste Reaktorblock des Kernkraftwerks Ignalina stillgelegt. Ignalina lieferte bis dahin fast 80% des gesamten Stromverbrauchs des Landes. Der zweite Block wird 2009 abgeschaltet. Im Gegenzug stellt die EU erhebliche finanzielle Mittel für die Schließung von Ignalina zur Verfügung.
Wie bei allen ehemaligen Ostblockstaaten brachte die Umstellung von der Planwirtschaft auf ein marktwirtschaftliches System große Probleme mit sich. Chronischer Devisenmangel erschwerte den Erwerb dringend benötigter Maschinen und die Umstellung auf moderne Technologien. Heute sind die Privatisierungen zum größten Teil abgeschlossen.
Die wirtschaftspolitischen Handlungsspielräume sind durch EU-Auflagen beschränkt, zielen aber vorwiegend auf eine Steigerung der Investitionsaktivitäten, die durch niedrige Steuern und andere Begünstigungen angeregt werden.
Die litauische Währung, Litas (LTL), ist seit Februar 2002 an den Euro gebunden. Die Einführung des Euro ist für den 01.01.2007 vorgesehen.
Am 1. Mai 2004 trat Litauen der Europäischen Union (EU) als Mitglied bei.
Handelspartner
Haupthandelspartner sind Russland und die EU-Staaten Deutschland, Lettland, Frankreich und Polen.
Umgangsformen
Bei geschäftlichen Treffen geht es recht formell zu, auf eine gepflegte Erscheinung wird großen Wert gelegt. Deutsch und Englisch sind als Geschäftssprachen gebräuchlich. Geschäftszeiten: Mo-Fr 09.00-13.00 und 14.00-18.00 Uhr.
Kontaktadressen
Bundesverband der Deutschen Industrie
Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft
Breite Straße 29, D-10178 Berlin
Tel: (030) 20 28 14 52. Fax: (030) 20 28 24 52.
E-Mail: ost-ausschuss@bdi-online.de
Internet: www.ostausschuss.de
Delegation der deutschen Wirtschaft in Litauen
Algirdo Str. 3, LT-03219 Vilnius
Tel: (05) 213 11 22. Fax: (05) 213 10 13.
E-Mail: info.lt@ahk-balt.org
Internet: www.ahk-balt.org
Wirtschaftskammer Österreich
Osteuropareferat
Stubenring 8-10, A-1010 Wien
Tel: (01) 514 50.
E-Mail: postbox@wkw.at
Internet: http://portal.wko.at
Swiss Baltic Chamber of Commerce (SBCC)
Gostauto 12A, LT-01108 Vilnius
Tel: (05) 268 38 60. Fax: (05) 268 38 40.
E-Mail: sbcc.vilnius@gmx.net
Internet: www.sbcc-chamber.com
Association of Lithuanian Chambers of Commerce and Industry
J. Tumo-Vaizganto g. 9/1-63a, LT-01108 Vilnius
Tel: (02) 61 21 02. Fax: (02) 61 21 12.
E-Mail: info@chambers.lt
Internet: www.chambers.lt
European Committee of the Government of the Republic of Lithuania
Gedimino pr. 11, LT-01103 Vilnius
Tel: (02) 66 38 27. Fax: (02) 66 37 45.
E-Mail: euro@lrvk.lt
Internet: www.euro.lt
Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft
Breite Straße 29, D-10178 Berlin
Tel: (030) 20 28 14 52. Fax: (030) 20 28 24 52.
E-Mail: ost-ausschuss@bdi-online.de
Internet: www.ostausschuss.de
Delegation der deutschen Wirtschaft in Litauen
Algirdo Str. 3, LT-03219 Vilnius
Tel: (05) 213 11 22. Fax: (05) 213 10 13.
E-Mail: info.lt@ahk-balt.org
Internet: www.ahk-balt.org
Wirtschaftskammer Österreich
Osteuropareferat
Stubenring 8-10, A-1010 Wien
Tel: (01) 514 50.
E-Mail: postbox@wkw.at
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Swiss Baltic Chamber of Commerce (SBCC)
Gostauto 12A, LT-01108 Vilnius
Tel: (05) 268 38 60. Fax: (05) 268 38 40.
E-Mail: sbcc.vilnius@gmx.net
Internet: www.sbcc-chamber.com
Association of Lithuanian Chambers of Commerce and Industry
J. Tumo-Vaizganto g. 9/1-63a, LT-01108 Vilnius
Tel: (02) 61 21 02. Fax: (02) 61 21 12.
E-Mail: info@chambers.lt
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European Committee of the Government of the Republic of Lithuania
Gedimino pr. 11, LT-01103 Vilnius
Tel: (02) 66 38 27. Fax: (02) 66 37 45.
E-Mail: euro@lrvk.lt
Internet: www.euro.lt
Konferenzen/Tagungen
Einige Hotels in Vilnius bieten Konferenzeinrichtungen und Planungshilfen für Konferenzen und Kongresse. In der Nachsaison können Tagungen auch in einigen Ferienzentren in Palanga durchgeführt werden. Informationen erteilt LITEXPO, Laisves ave. 5, LT-04215 Vilnius (Tel: (02) 45 18 00. Fax: (02) 45 45 11. E-Mail: info@litexpo.lt; Internet: www.litexpo.lt).




