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Wirtschaft
Wichtige Wirtschaftszweige
Liechtenstein verfolgt eine langfristig berechenbare und diversifizierende Standortpolitik, die auf den Säulen Industrie/Gewerbe (Wertschöpfungsanteil 40%), Finanzdienstleistungen (30%), allgemeine Dienstleistungen (25%) und Landwirtschaft (5%) beruht. Maschinen und Präzisionsgeräte sind die wichtigsten Exportgüter.
Wirtschaftslage
Liechtenstein hat bei einem kleinen Binnenmarkt robuste Wachstumsraten. Infolge eines günstigen weltwirtschaftlichen Umfelds sind 2005 das Bruttoinlandsprodukt (BIP) auf 3,7% und die Investitionstätigkeit gestiegen. Für 2006 geht die Konjunkturforschungsstelle Liechtenstein im Zug des globalen Konjunkturaufschwungs von einem exportgetriebenen BIP-Wachstum von über 5% aus. Die Arbeitslosigkeit ist mit 2,5% für 2005 und die Inflationsrate mit geschätzten 1 bis 1,2% für 2006 niedrig, der Landeshaushalt mit 110 Mio. Euro leicht negativ.
Viele ausländische Firmen profitieren von dem strengen Bankgeheimnis und der niedrigen Besteuerung. Im Juni 2000 wurde Liechtenstein von der Organization for Economic Cooperation and Development (OECD) als eine von 38 Steueroasen eingestuft, deren finanzielle Strukturen großangelegter Steuerhinterziehung und Geldwäsche förderlich sein könnten. 33 dieser Länder kamen den strengen OECD-Auflagen nach, Liechtenstein gehört weiterhin zu den verbleibenden 5 Ländern und ist mit der Möglichkeit wirtschaftlicher Sanktionen konfrontiert.
Wirtschaftspolitik
Neben dem stabilisierenden gemeinsamen Zoll- und Wirtschaftsraum mit der Schweiz (seit 1924) beruht der wirtschaftliche Erfolg entscheidend auf dem EU-Binnenmarkt, dem Liechtenstein seit 1995 über den Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) angehört.
Das Land wurde 1978 Mitglied des Europarates, 1990 Mitglied der UN und trat 1991 der EFTA bei. Seit 1995 gehört Liechtenstein zum Europäischen Wirtschaftsraum.
Handelspartner
Wichtigste Handelspartner sind die Mitgliedsländer der Europäischen Union sowie die USA und die Schweiz.
Liechtenstein verfolgt eine langfristig berechenbare und diversifizierende Standortpolitik, die auf den Säulen Industrie/Gewerbe (Wertschöpfungsanteil 40%), Finanzdienstleistungen (30%), allgemeine Dienstleistungen (25%) und Landwirtschaft (5%) beruht. Maschinen und Präzisionsgeräte sind die wichtigsten Exportgüter.
Wirtschaftslage
Liechtenstein hat bei einem kleinen Binnenmarkt robuste Wachstumsraten. Infolge eines günstigen weltwirtschaftlichen Umfelds sind 2005 das Bruttoinlandsprodukt (BIP) auf 3,7% und die Investitionstätigkeit gestiegen. Für 2006 geht die Konjunkturforschungsstelle Liechtenstein im Zug des globalen Konjunkturaufschwungs von einem exportgetriebenen BIP-Wachstum von über 5% aus. Die Arbeitslosigkeit ist mit 2,5% für 2005 und die Inflationsrate mit geschätzten 1 bis 1,2% für 2006 niedrig, der Landeshaushalt mit 110 Mio. Euro leicht negativ.
Viele ausländische Firmen profitieren von dem strengen Bankgeheimnis und der niedrigen Besteuerung. Im Juni 2000 wurde Liechtenstein von der Organization for Economic Cooperation and Development (OECD) als eine von 38 Steueroasen eingestuft, deren finanzielle Strukturen großangelegter Steuerhinterziehung und Geldwäsche förderlich sein könnten. 33 dieser Länder kamen den strengen OECD-Auflagen nach, Liechtenstein gehört weiterhin zu den verbleibenden 5 Ländern und ist mit der Möglichkeit wirtschaftlicher Sanktionen konfrontiert.
Wirtschaftspolitik
Neben dem stabilisierenden gemeinsamen Zoll- und Wirtschaftsraum mit der Schweiz (seit 1924) beruht der wirtschaftliche Erfolg entscheidend auf dem EU-Binnenmarkt, dem Liechtenstein seit 1995 über den Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) angehört.
Das Land wurde 1978 Mitglied des Europarates, 1990 Mitglied der UN und trat 1991 der EFTA bei. Seit 1995 gehört Liechtenstein zum Europäischen Wirtschaftsraum.
Handelspartner
Wichtigste Handelspartner sind die Mitgliedsländer der Europäischen Union sowie die USA und die Schweiz.
Umgangsformen
Geschäftsbesuche während der Osterwoche, von Mitte Juli bis Ende August und zwischen Mitte Dezember und Anfang Januar sollte man vermeiden. Geschäftszeiten: Mo-Fr 08.00-12.00 und 13.30-17.00 Uhr. Bei kürzerer Mittagspause wird abends entsprechend früher geschlossen.
Kontaktadressen
Die wirtschaftlichen Interessen Liechtensteins werden i. Allg. von den Schweizer Industrie- und Handelskammern vertreten (s. Schweiz).
Liechtensteinische Industrie- und Handelskammer
Altenbach 8 (Obera Haus), FL-9490 Vaduz
Tel: 237 55 11. Fax: 237 55 12.
E-Mail: info@lihk.li
Internet: www.lihk.li
Liechtensteinische Industrie- und Handelskammer
Altenbach 8 (Obera Haus), FL-9490 Vaduz
Tel: 237 55 11. Fax: 237 55 12.
E-Mail: info@lihk.li
Internet: www.lihk.li
Konferenzen/Tagungen
Einige Hotels haben Konferenzeinrichtungen und geben auch Planungshilfen, darunter das Loewen (Internet: www.hotel-loewen.li) in Vaduz, der Meierhof in Triesen, das Kulm in Triesenberg sowie Gorfion und Malbuner-Hof in Malbun/Triesenberg und Schaanerhof (Internet: www.schaanerhof.li) in Schaan.




