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Wirtschaft
Wichtige Wirtschaftszweige
Die südkoreanische Wirtschaftsmacht stützt sich hauptsächlich auf die Sektoren Schiffbau, Elektronik, Stahl- und Baustoffindustrie. Industrie und Bauwirtschaft tragen rund 35,9 % zur Entstehung des Bruttoinlandsprodukts (BIP) bei (Stand: 2005). Der Anteil von Fischerei, Land- und Forstwirtschaft ist auf 3,6 % gesunken (Stand: 2005). Der Dienstleistungssektor wächst und trägt inzwischen 46,9 % zum BIP bei (Stand: 2005).
Verglichen mit Nordkorea verfügt Südkorea über nur wenige Bodenschätze, obwohl die jüngsten Erdgasfunde vor der südkoreanischen Küste sich günstig auf die Energieversorgung des Landes auswirken dürften.
Wirtschaftslage
Die Republik Korea ist eines der hochindustrialisierten Wirtschaftswunderländer der Pazifikregion mit konstant hoher Wachstumsrate des Bruttosozialprodukts dank einer wettbewerbsfähigen exportorientierten Wirtschaft. Nachdem 2004 bereits ein Wachstum von 4,6 % erreicht wurde, wuchs die koreanische Wirtschaft 2005 aufgrund der starken Exporte (+12 %) und wieder erwachter Inlandsnachfrage (+3 %) um 3,9 % weiter an. Auch für 2006 wird mit einem Wirtschaftswachstum von rund 5 % gerechnet. Gute Noten gibt es auch für die vergleichsweise geringe Arbeitslosigkeit (3,5 %) und die niedrige Inflationsrate (2,7 %). Weniger positiv sind die Zahlen in den Bereichen der Jugendarbeitslosigkeit und der Beschäftigung im informellen Sektor, die überdurchschnittlich hoch sind.
Wirtschaftspolitik
Ein 1998 vom IWF bewilligter Beistandskredit in der Höhe von 57 Mrd. US$ nach der Asien-Krise verhalf der südkoreanischen Wirtschaft letztlich zu einem erstaunlich raschen Aufschwung. Inzwischen ist das Land auf einen offenen, marktwirtschaftlichen Kurs getrimmt.
Die enge Verknüpfung von Staat und Wirtschaft führt im Falle Südkoreas zu großer Transparenz bei Korruption und zur Lenkung staatlicher Gelder in viel versprechende Zukunftstechnologien wie der Bio- und Nanotechnologie, der Raumfahrt und dem Informationssektor, sowie in entsprechende Infrastrukturen.
Südkorea setzt zur Wirtschaftsförderung vor allem auf Exportsteigerung, die durch Freihandelsabkommen realisiert werden soll. Freihandelsabkommen bestehen bereits mit Singapur und der EFTA. Weitere Freihandelsabkommen werden u.a. mit den USA, Kanada und Japan verhandelt.
Die Republik Korea ist seit 1996 Mitglied im OECD.
Handelspartner
Haupthandelspartner sind die Volksrepublik China dicht gefolgt von Japan und den USA. Innerhalb der EU ist Deutschland der wichtigste Handelspartner geblieben. Hauptexportgüter sind Autos, Schiffe, elektrische und elektronische Erzeugnisse sowie Stahl, Chemikalien, Maschinen und Textilien.
Die südkoreanische Wirtschaftsmacht stützt sich hauptsächlich auf die Sektoren Schiffbau, Elektronik, Stahl- und Baustoffindustrie. Industrie und Bauwirtschaft tragen rund 35,9 % zur Entstehung des Bruttoinlandsprodukts (BIP) bei (Stand: 2005). Der Anteil von Fischerei, Land- und Forstwirtschaft ist auf 3,6 % gesunken (Stand: 2005). Der Dienstleistungssektor wächst und trägt inzwischen 46,9 % zum BIP bei (Stand: 2005).
Verglichen mit Nordkorea verfügt Südkorea über nur wenige Bodenschätze, obwohl die jüngsten Erdgasfunde vor der südkoreanischen Küste sich günstig auf die Energieversorgung des Landes auswirken dürften.
Wirtschaftslage
Die Republik Korea ist eines der hochindustrialisierten Wirtschaftswunderländer der Pazifikregion mit konstant hoher Wachstumsrate des Bruttosozialprodukts dank einer wettbewerbsfähigen exportorientierten Wirtschaft. Nachdem 2004 bereits ein Wachstum von 4,6 % erreicht wurde, wuchs die koreanische Wirtschaft 2005 aufgrund der starken Exporte (+12 %) und wieder erwachter Inlandsnachfrage (+3 %) um 3,9 % weiter an. Auch für 2006 wird mit einem Wirtschaftswachstum von rund 5 % gerechnet. Gute Noten gibt es auch für die vergleichsweise geringe Arbeitslosigkeit (3,5 %) und die niedrige Inflationsrate (2,7 %). Weniger positiv sind die Zahlen in den Bereichen der Jugendarbeitslosigkeit und der Beschäftigung im informellen Sektor, die überdurchschnittlich hoch sind.
Wirtschaftspolitik
Ein 1998 vom IWF bewilligter Beistandskredit in der Höhe von 57 Mrd. US$ nach der Asien-Krise verhalf der südkoreanischen Wirtschaft letztlich zu einem erstaunlich raschen Aufschwung. Inzwischen ist das Land auf einen offenen, marktwirtschaftlichen Kurs getrimmt.
Die enge Verknüpfung von Staat und Wirtschaft führt im Falle Südkoreas zu großer Transparenz bei Korruption und zur Lenkung staatlicher Gelder in viel versprechende Zukunftstechnologien wie der Bio- und Nanotechnologie, der Raumfahrt und dem Informationssektor, sowie in entsprechende Infrastrukturen.
Südkorea setzt zur Wirtschaftsförderung vor allem auf Exportsteigerung, die durch Freihandelsabkommen realisiert werden soll. Freihandelsabkommen bestehen bereits mit Singapur und der EFTA. Weitere Freihandelsabkommen werden u.a. mit den USA, Kanada und Japan verhandelt.
Die Republik Korea ist seit 1996 Mitglied im OECD.
Handelspartner
Haupthandelspartner sind die Volksrepublik China dicht gefolgt von Japan und den USA. Innerhalb der EU ist Deutschland der wichtigste Handelspartner geblieben. Hauptexportgüter sind Autos, Schiffe, elektrische und elektronische Erzeugnisse sowie Stahl, Chemikalien, Maschinen und Textilien.
Umgangsformen
In Geschäftskreisen und Behörden wird häufig Englisch gesprochen. Termine sollten im Voraus vereinbart werden, Visitenkarten sind üblich. Sie sollten unbedingt mit der rechten Hand übergeben und entgegengenommen werden. Die günstigste Zeit für Geschäftsreisen ist von Februar bis Juni (keine Regenzeit).
Kontaktadressen
Korea Trade Center (KOTRA)
Koreanisches Handelszentrum
Mainzer Landstraße 27-31, D-60329 Frankfurt/M.
Tel: (069) 242 99 20. Fax: (069) 25 35 89.
E-Mail: frankfurt@kotra.or.kr
Internet: www.kotra.or.kr/frankfurt
Korea Trade Center (KOTRA)
300-9, Yomgok-dong, Seocho-ku, Seoul
Tel: (02) 34 60 71 14. Fax: (02) 34 60 77 77.
Internet: www.kotra.co.kr
Korean Chamber of Commerce and Industry (Industrie- und Handelskammer)
45, 4-ga Namdaemunro, Jung-gu, P.O. Box 2, 45 4-ga, Seoul 100-743
Tel: (02) 60 50 31 14. Fax: (02) 60 50 34 00.
E-Mail: powerm@korcham.net
Internet: www.korcham.net
Koreanisches Handelszentrum
Mainzer Landstraße 27-31, D-60329 Frankfurt/M.
Tel: (069) 242 99 20. Fax: (069) 25 35 89.
E-Mail: frankfurt@kotra.or.kr
Internet: www.kotra.or.kr/frankfurt
Korea Trade Center (KOTRA)
300-9, Yomgok-dong, Seocho-ku, Seoul
Tel: (02) 34 60 71 14. Fax: (02) 34 60 77 77.
Internet: www.kotra.co.kr
Korean Chamber of Commerce and Industry (Industrie- und Handelskammer)
45, 4-ga Namdaemunro, Jung-gu, P.O. Box 2, 45 4-ga, Seoul 100-743
Tel: (02) 60 50 31 14. Fax: (02) 60 50 34 00.
E-Mail: powerm@korcham.net
Internet: www.korcham.net
Konferenzen/Tagungen
Südkorea hat ausgezeichnete Konferenzeinrichtungen in vier Städten, besonders hervorzuheben ist das Korea Convention and Exhibition Center (COEX), Korea World Trade Center, 159 Samsung-Dong, Kangnamgu, Seoul 135-731. Tel: (02) 60 00 01 14. Internet: www.coex.co.kr.
Weitere Informationen und Planungshilfen ebenso erhältlich vom Korea Convention and Co-ordinating Committee der Korea National Tourism Organisation (KNTO) (s. Adressen).
Weitere Informationen und Planungshilfen ebenso erhältlich vom Korea Convention and Co-ordinating Committee der Korea National Tourism Organisation (KNTO) (s. Adressen).





