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Italien
Reiseverkehr - National
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Reiseverkehr - National

Italien

By AirFlugzeug

Alitalia (AZ) und andere Fluggesellschaften fliegen alle größeren Städte des Landes an.

AirportsFlughäfen

Der Bari Airport (BRI) (Karol Wojtyla) (Internet: http://www.seap-puglia.it/) in Bari-Palese wurde 2005 neu eröffnet. Der neue Flughafen bedient nationale Verbindungen. Ein Busshuttle fährt in die Innenstadt. 
Es gibt über 30 Flughäfen. Nähere Auskünfte erteilen die Fluggesellschaften oder das Fremdenverkehrsamt ENIT (s. Adressen).

By BoatSchiff

Italiens wichtigste Hafenstädte sind Genua, Venedig, La Spezia, Neapel, Messina, Bari, Pescara, Ancona, Triest, Palermo, Catania, Livorno, Brindisi und Savona. Zahlreiche Auto- und Passagierfähren verbinden die Hafenstädte ganzjährig.
Folgende Schifffahrtsgesellschaften bedienen die italienischen Landesteile und Inseln:
- Sardinien: u.a. Tirrenia, Moby Lines, Linee Lauro Medmar, Corsica & Sardinia Ferries, Grandi Navi Veloci, Enermar;
- Sizilien: u.a. Grandi Navi Veloci, Grimaldi, Ustica Lines, Aliscafi SNAV, Caronte, TTT Lines (Internet: www.tttlines.it), Tirrenia;
- Isola di Capri: u.a. Aliscafi SNAV, Caremar (Internet: www.caremar.it), Alilauro, NLG, Linie Marittime Partenopee;
- Isola di Ischia: u.a. Alilauro, Caremar, Aliscafi SNAV;
- Sorrent: Aliauro (Internet: www.aliauro.it), Aliscafi SNAV, EuroNautic, Caremar, Linie Marittime Partenopee, Linee Lauro/Medmar;
- Äolische/Liparische Inseln: u.a. Siremar, Aliscafi SNAV, Ustica Lines, Nav. Generale Italiana, Caronte;
- Italien - Korsika: u.a. Linee Lauro/Medmar, Corsica & Sardinia Ferries, Moby Lines;
- Isola d'Elba: u.a. Toremar, Moby Lines (Internet: www.mobylines.de);
- Isola del Giglio: Toremar (Internet: www.toremar.it), Maregiglio;
- Inseln Tremiti: u.a. Tirrenia (Internet: www.tirrenia.it);
- Isola Capraia/Gorgona/Pianosa: Toremar;
- Pantelleria: u.a. Siremar, Ustica Lines;
- Pontinische Inseln: Linee Lauro/Medmar, AG.MAR.CAP.F.Jannaccone, Vetor, Aliscafi SNAV, Alilauro;
- Ustica: Siremar, Ustica Lines (Internet: www.usticalines.it);
- Lampedusa: Siremar, Ustica Lines;
- Egadi: Siremar, Ustica Lines.

By TrainBahn

Die italienische Eisenbahngesellschaft Ferrovie dello Stato (FS) (Internet: www.trenitalia.com) verfügt über ein umfangreiches Schienennetz. Die Fahrpreise sind günstig und richten sich im Regionalbereich nach Kilometerzonen.
Neben der Staatsbahn gibt es mehrere regionale Eisenbahngesellschaften, deren Züge vor allem auf Kurz- und Schmalspurstrecken fahren. Von Palermo und Catania/Siracusa auf Sizilien gibt es regelmäßige Verbindungen zum italienischen Festland. Auf Sardinien verkehren täglich mehrere Züge zwischen Cagliari, Porto Torres und Olbia.

Autoreisezüge:

Es gibt Autoreisezüge der italienischen Eisenbahn. Weitere Einzelheiten vom Fremdenverkehrsamt (s. Adressen) oder dem ADAC und anderen Automobilclubs.

Fahrpreisermäßigungen und Sonderfahrkarten:
Eine Sonderfahrkarte für im Ausland ansässige Passagiere ist der Trenitalia Pass. Seine Gültigkeit beträgt zwischen 3 und 10 Tagen innerhalb von zwei Monaten und er kann bis zu sechs Monaten vor Reiseantritt gekauft werden. Kinder bis 12 Jahre zahlen die Hälfte. Vor jedem Reisetag muss das Datum im entsprechenden Feld im Pass eingetragen werden. Genutzt werden dürfen Regionalzüge, Expresszüge, ICs, ECs, IntercityNight- und EuroNight-Züge sowie der Eurostar Italia (zuschlagspflichtig). Das Trenitalia Pass-Angebot sieht auch Ermäßigungen, wie z.B. Hotel-Rabatte vor. Auch im Angebot ist der Trenitalia Pass Jugend für Jugendliche von 12 bis zu 26 Jahren und der Trenitalia Pass Saver für Gruppen von 2 bis zu 5 Personen. Weitere Informationen unter anderem auch von der Website (s. oben).

By CarBus/Pkw

Das italienische Straßennetz hat eine Länge von über 300.000 km mit mehr als 6000 km Autobahn.

Für die Benutzung der meisten Autobahnen muss eine Mautgebühr bezahlt werden (ausgenommen die Strecken Salerno – Reggio Calabria, Palermo – Catania und Palermo – Mazara del Vallo). Die Maut für italienische Autobahnen wird mit zwei verschiedenen Systemen berechnet: Bei der Mehrzahl der Autobahnen gilt das geschlossene System, bei dem sich die Gebührenhöhe nach der Streckenlänge richtet. Man zieht bei der Einfahrt eine Mautkarte. Beim Bezahlen mit der Viacard wird das Autobahnticket und die Viacard (in dieser Reihenfolge) nacheinander in den Automaten der Zahlstelle eingeführt.
Beim offenen System wird ein Pauschalbetrag bezahlt. Gezahlt werden kann in bar, mit gängigen Kreditkarten, mit der ec-/Maestro-Karte oder mit der Viacard, die bei den ADAC-Geschäftsstellen erhältlich ist. Am einfachsten lassen sich die Mautgebühren mit dem Telepass (Internet: www.telepass.it) bezahlen.

Zahlreiche Tankstellen schließen zwischen 12.00 und 15.00 Uhr, man sollte sich vorher nach den regionalen Öffnungszeiten erkundigen. Bleifreies Benzin ist an fast jeder Tankstelle erhältlich. Informationen über das italienische Straßennetz sind auch von der Società Autostrade (Internet: www.autostrade.it) erhältlich.

Die ADAC-Auslands-Notrufstation in Mailand bietet ADAC-Mitgliedern und Inhabern eines ADAC-Auslandskranken- und Unfallschutzes Hilfeleistungen bezüglich Hotels, Mietwagen, Fahrzeug- oder Krankenrücktransporte. Die Notrufstation ist rund um die Uhr besetzt (Tel: (02) 66 15 91. Internet: www.adac.de).

Fernbus: Langstreckenbusse verkehren zwischen Ortschaften und Städten. Die regionalen Busliniennetze sind sehr gut, auch auf Sardinien und Sizilien. In abgelegeneren Gebieten sorgen Bahnen und Busse für ausreichende Verbindungen - man sollte sich jedoch immer nach den Fahrplänen erkundigen, da manche Busse nur frühmorgens und abends verkehren und der Betrieb sonntags mitunter stark eingeschränkt ist.

Mietwagen: Können in fast allen Städten und Urlaubsorten von italienischen und internationalen Verleihfirmen gemietet werden. Preise und Konditionen sind unterschiedlich. Die örtlichen Mietwagenfirmen bieten in der Regel günstigere Preise. Viele Mietwagenagenturen haben Schalter am Flughafen oder Informationsstände in Hotels. Avis, Europcar, Hertz und Maggiore findet man in Rom.

Unterlagen:
Für Staatsangehörige der EU- und EFTA-Länder gilt als Versicherungsnachweis das Autokennzeichen. Dennoch wird EU- und EFTA-Bürgern empfohlen, die Internationale Grüne Versicherungskarte mitzunehmen, um bei eventuellen Schadensfällen in den Genuss des vollen Versicherungsschutzes zu kommen. Ansonsten gilt der gesetzlich vorgeschriebene minimale Haftpflicht-Versicherungsschutz. Außerdem kann die Grüne Karte die Unfallaufnahme erleichtern. Fahrzeugpapiere müssen mitgeführt werden; ist das Fahrzeug nicht Eigentum des Fahrers, so muss dieser im Besitz einer Benutzungsvollmacht sein. Nationaler Führerschein bzw. EU-Führerschein (empfohlen, da es in der Vergangenheit vorkamm, dass der nationale Führerschein nicht anerkannt wurde) und nationale Zulassung ausreichend. Motorräder können ohne besondere Zollformalitäten vorübergehend eingeführt werden. Ein Führerschein oder Motorradführerschein wird für Motorräder über 49 ccm benötigt. Jugendliche Mopedfahrer bis 18 Jahre benötigen einen Führerschein für Leichtkrafträder.

Verkehrsbestimmungen:
Alle Fahrzeuge müssen ein rotes Warndreieck mitführen.
Das Tragen von fluoreszierenden Warnwesten ist für Autofahrer Pflicht, wenn sie ihr Fahrzeug außerhalb von geschlossenen Ortschaften verlassen und sich auf der Fahrbahn aufhalten - was bei Panne oder Unfall der Fall ist.
Tagsüber muss jederzeit das Abblendlicht eingeschaltet sein.
Straßenbahnen haben Vorfahrt.
Promillegrenze: 0,5 ‰.
Parkverbot an schwarz-gelb und gelb markierten Bordsteinen.
Anschnallpflicht.
Telefonieren während der Fahrt ist nur mit einer Freisprecheinrichtung gestattet.
Privates Abschleppen ist auf italienischen Autobahnen verboten. Der Pannendienst ist unter der Rufnummer 116 zu erreichen, Standort, Wagennummer und Wagentyp angeben.
Motorradfahrer und ihre Beifahrer müssen einen Helm tragen, der der europäischen DIN-Norm entspricht. Werden sie ohne genormten Helm angetroffen, wird das Motorrad für 30 Tage konfisziert und ein Bußgeld wird fällig.

Höchstgeschwindigkeiten:
in geschlossenen Ortschaften: 50 km/h,
auf Landstraßen: 90 km/h,
auf Schnellstraßen: 110 km/h,
auf Autobahnen: 130 km/h (110 km/h bei Regen),
auf dreispurigen Autobahnen: 150 km/h in den gekennzeichneten Abschnitten (allerdings nur bei günstigen Wetterbedingungen).
Strafmandate aller Art müssen sofort bezahlt werden. Die Strafen für Geschwindigkeitsübertretungen sind sehr hoch.

UrbanStadtverkehr

Alle Städte und Großstädte (Rom, Mailand, Neapel, Turin, Genua und Venedig) haben ein gutes öffentliches Nahverkehrssystem.

U-Bahn
(Metropolitana): In Rom gibt es zwei U-Bahnlinien. Die U-Bahnen fahren So-Fr 05.30-23.30 Uhr und samstags 05.30-00.30 Uhr. Die Linie Metropolitana A führt von Battistini über Stazione Termini nach Anagnina, die Linie Metropolitana B verkehrt über Stazione Termini zwischen Rebibbia und dem Messegelände (EUR, Via Laurentina). Mailand und Turin (Internet: http://www.metrotorino.it/) haben ebenfalls eine U-Bahn.

Straßenbahn:
In Rom gibt es acht Straßenbahnlinien, das Liniennetz umfasst 28 km. Mailand, Neapel und Turin haben ebenfalls ein Straßenbahnnetz.

Bus:
Buslinien verkehren in allen Städten und Großstädten. Das umfangreiche Busliniennetz in Rom wird durch U-Bahn und Straßenbahnen ergänzt.

Fahrkarten
gelten für alle öffentlichen Verkehrsmittel und ermöglichen es dem Fahrgast, innerhalb von 75 Minuten beliebig oft umzusteigen. Tages- oder Wochenkarten kann man von Fahrkartenautomaten am Straßenrand, an Haltestellen, auf Bahnhöfen, in Tabakläden, bei Kiosks, Cafés, Hotels oder in Reisebüros kaufen. Für Touristen bieten sich das BTI (Integriertes Touristenticket), gültig an drei Tagen in Bussen, U-Bahnen und Straßenbahnen, sowie das BTR (Regionales Touristenticket), gültig an drei Tagen in Bussen, U-Bahnen, Straßenbahnen und in Regionalzügen. Informationen sind vom Informationsbüro der ATAC-Auskunftsstelle (Internet: www.atac.roma.it) gegenüber dem Bahnhof Stazione Termini erhältlich.

In einigen Städten fahren auch Oberleitungsbusse. In den größeren Städten kauft man die Fahrkarten in der Regel vor Fahrtantritt am Automaten oder in Geschäften. Im Bus entwertet ein Automat die Fahrscheine. Sammelfahrscheine (Heftchen mit fünf Fahrscheinen) können ebenfalls im Voraus gekauft werden. In den meisten Städten gibt es einen Einheitstarif.

Taxi:
In Rom sind Taxis teuer und es wird ein Zuschlag für Nachtfahrten, Gepäck und telefonische Bestellung berechnet. Die Tarife sind auf einer Liste mit englischer Übersetzung verzeichnet. Taxis können an bestimmten Sammelstellen gestoppt oder telefonisch bestellt werden. Taxis ohne Taxameter benutzt man besser nicht. Taxifahrer erwarten kein Trinkgeld, die Rechnung sollte aber aufgerundet werden.

Stadtrundfahrten:
Auf einer Stadtrundfahrt erhält man einen Eindruck der vielen Sehenswürdigkeiten. In Rom kann man auch in einer Pferdekutsche durch die Stadt fahren. In Venedig können Besucher in gemieteten Booten oder Gondeln die Kanäle der Stadt befahren – öffentliche Fähren sind allerdings billiger.

Parken:
An weißen Bordsteinstreifen kann gratis geparkt werden, an blauen Streifen ist das Parken gebührenpflichtig und an schwarz-gelben Streifen ist das Parken verboten. Gelbe Parkflächen sind reserviert für Autobusse, Taxis etc. In manchen Städten gibt es ausgewiesene grüne Parkflächen. Dort besteht an Werktagen Parkverbot von 08.00-09.30 Uhr und von 14.30-16.00 Uhr.
Anmerkung (Stadtverkehr)
In Bologna, Mailand und in Palermo wird eine Innenstadt-Maut erhoben. Die Städte Rom und Turin wollen folgen.

Travel TimesFahrzeiten

Von Rom zu den anderen größeren Städten Italiens (ungefähre Angaben in Std. und Min.):
Flugzeug Bahn Bus/Pkw
Florenz 0.45 2.30 2.30
Mailand 0.65 6.00 6.00
Venedig 0.65 6.30 6.00
Neapel 0.45 2.30 2.00
Palermo 0.60 14.30 10.00
Cagliari 0.55 - -

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