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Wirtschaft
Wichtige Wirtschaftszweige
Italien hat keine Bodenschätze und kein Erdöl, und die meisten Rohstoffe müssen importiert werden. Zu 75 % wird die Energieversorgung über Importe gewährleistet. Die Wirtschaft ist daher stark auf den Export angewiesen, um die Importgüter bezahlen zu können. Der Außenhandel schloss 2005 mit einem Defizit von 10,4 Mrd. Euro ab.
Zu den Hauptanbauprodukten Italiens zählen Zucker, Weizen, Mais, Tomaten und Weintrauben. Italien ist der weltgrößte Weinproduzent. Die Landwirtschaft trägt in Italien allerdings nur mit 2 % zum Bruttoinlandsprodukt bei.
Der Tourismus spielt eine wichtige Rolle. Als einer der traditionell größten Wirtschaftsfaktoren stellt der Tourismus mit 2 Millionen Angestellten einen wichtigen Arbeitgeber der italienischen Wirtschaft dar und generierte 2003 einen Umsatz von fast 7% des Bruttoinlandprodukts. Die Saison 2004 liefert aber das düstere Bild einer Branche ab, die sowohl im Binnentourismus wie auch bei Reisenden aus dem Ausland in einer tiefen Strukturkrise steckt.
Wirtschaftslage
Die italienische Wirtschaft stagnierte in den Jahren 2002 bis 2005. Die Wachstumsrate des Bruttoinlandsprodukts betrug 2005 0,0 %. Gründe dafür waren Unsicherheiten über den Irak-Krieg, die SARS-Krise und die relativ schwache Wettbewerbsfähigkeit der italienischen Exportwirtschaft. Im Handel mit den EU-Partnern verzeichnete das Land in 2005 ein Defizit von 7,6 Mrd. Euro. Der Verlust der internationalen Wettbewerbsfähigkeit zog einen Glaubwürdigkeitsverlust nach sich, der wiederum - begleitet von Banken- und Finanzskandalen - Italien wirtschaftlich handlungsunfähig erscheinen ließ.
Derzeit leidet die italienische Wirtschaft vor allem an der Schuldenlast der öffentlichen Hand, obwohl die Regierung die im Rahmen der Europäischen Währungsunion (EWU) gebotenen Bemühungen um die Sanierung und Konsolidierung der öffentlichen Finanzen weiterhin fortsetzt.
Eine positive Entwicklung verzeichnet aber die Lage auf dem Arbeitsmarkt. Die Arbeitslosenquote ist zwar seit 2000 kontinuierlich von 10,6 % auf 7,9 % im Jahr 2005 gesunken. Es ist das niedrigste Niveau seit 25 Jahren, die Arbeitslosenquote bleibt aber dennoch relativ hoch. Auch der gegenüber dem industrialisierten Nord- und Mittelitalien traditionell ärmere Süden wurde von dieser Aufwärtsentwicklung erfasst. Zurzeit liegt die Arbeitslosenquote im Süden bei 20 %.
Wirtschaftspolitik
Ziel des Haushaltsgesetzes 2006 ist eine Reduktion der Neuverschuldung bis Ende 2007 auf 3 %. Strukturreformen sind dringend nötig. Durch den Regierungswechsel stagnierte zumindest bis Mai 2006 nicht nur die Wirtschaft in Italien, sondern auch die Politik
Handelspartner
Die wichtigsten Handelspartner Italiens sind Deutschland, Frankreich, die USA und Großbritannien.
Mitgliedschaft in internationalen Organisationen
Vereinte Nationen und Sonderorganisationen, NATO, EU, OSZE (Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa), WEU (Westeuropäische Union), Europarat, G8 (Gruppe der acht wichtigsten Industriestaaten), OECD (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung), IWF (Internationaler Währungsfonds), Weltbank
Italien hat keine Bodenschätze und kein Erdöl, und die meisten Rohstoffe müssen importiert werden. Zu 75 % wird die Energieversorgung über Importe gewährleistet. Die Wirtschaft ist daher stark auf den Export angewiesen, um die Importgüter bezahlen zu können. Der Außenhandel schloss 2005 mit einem Defizit von 10,4 Mrd. Euro ab.
Zu den Hauptanbauprodukten Italiens zählen Zucker, Weizen, Mais, Tomaten und Weintrauben. Italien ist der weltgrößte Weinproduzent. Die Landwirtschaft trägt in Italien allerdings nur mit 2 % zum Bruttoinlandsprodukt bei.
Der Tourismus spielt eine wichtige Rolle. Als einer der traditionell größten Wirtschaftsfaktoren stellt der Tourismus mit 2 Millionen Angestellten einen wichtigen Arbeitgeber der italienischen Wirtschaft dar und generierte 2003 einen Umsatz von fast 7% des Bruttoinlandprodukts. Die Saison 2004 liefert aber das düstere Bild einer Branche ab, die sowohl im Binnentourismus wie auch bei Reisenden aus dem Ausland in einer tiefen Strukturkrise steckt.
Wirtschaftslage
Die italienische Wirtschaft stagnierte in den Jahren 2002 bis 2005. Die Wachstumsrate des Bruttoinlandsprodukts betrug 2005 0,0 %. Gründe dafür waren Unsicherheiten über den Irak-Krieg, die SARS-Krise und die relativ schwache Wettbewerbsfähigkeit der italienischen Exportwirtschaft. Im Handel mit den EU-Partnern verzeichnete das Land in 2005 ein Defizit von 7,6 Mrd. Euro. Der Verlust der internationalen Wettbewerbsfähigkeit zog einen Glaubwürdigkeitsverlust nach sich, der wiederum - begleitet von Banken- und Finanzskandalen - Italien wirtschaftlich handlungsunfähig erscheinen ließ.
Derzeit leidet die italienische Wirtschaft vor allem an der Schuldenlast der öffentlichen Hand, obwohl die Regierung die im Rahmen der Europäischen Währungsunion (EWU) gebotenen Bemühungen um die Sanierung und Konsolidierung der öffentlichen Finanzen weiterhin fortsetzt.
Eine positive Entwicklung verzeichnet aber die Lage auf dem Arbeitsmarkt. Die Arbeitslosenquote ist zwar seit 2000 kontinuierlich von 10,6 % auf 7,9 % im Jahr 2005 gesunken. Es ist das niedrigste Niveau seit 25 Jahren, die Arbeitslosenquote bleibt aber dennoch relativ hoch. Auch der gegenüber dem industrialisierten Nord- und Mittelitalien traditionell ärmere Süden wurde von dieser Aufwärtsentwicklung erfasst. Zurzeit liegt die Arbeitslosenquote im Süden bei 20 %.
Wirtschaftspolitik
Ziel des Haushaltsgesetzes 2006 ist eine Reduktion der Neuverschuldung bis Ende 2007 auf 3 %. Strukturreformen sind dringend nötig. Durch den Regierungswechsel stagnierte zumindest bis Mai 2006 nicht nur die Wirtschaft in Italien, sondern auch die Politik
Handelspartner
Die wichtigsten Handelspartner Italiens sind Deutschland, Frankreich, die USA und Großbritannien.
Mitgliedschaft in internationalen Organisationen
Vereinte Nationen und Sonderorganisationen, NATO, EU, OSZE (Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa), WEU (Westeuropäische Union), Europarat, G8 (Gruppe der acht wichtigsten Industriestaaten), OECD (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung), IWF (Internationaler Währungsfonds), Weltbank
Umgangsformen
Italienischkenntnisse sind von großem Vorteil. Terminvereinbarung ist üblich. Ministerien und fast alle Behörden schließen um 13.45 Uhr. Beamte sind nachmittags ohne vorherige Termine nicht erreichbar. Geschäftszeiten: Mo-Fr 09.00-17.00 Uhr.
Kontaktadressen
Deutsch-Italienische Handelskammer
Via Napo Torriani 29, I-20124 Milano
Tel: (02) 67 91 31. Fax: (02) 66 98 09 64.
E-Mail: info@ahk-italien.it
Internet: www.ahk-italien.it
Italienische Handelskammer für Deutschland
Kettenhofweg 65, D-60325 Frankfurt/M
Tel: (069) 97 14 52 10. Fax: (069) 97 14 52 99.
E-Mail: info@ccig.de
Internet: www.itkam.de
Zweigstellen in Berlin, Leipzig, Hamburg und Freiburg.
Italienische Handelskammer für Österreich
Reisnerstraße 20, A-1030 Wien
Tel: (01) 715 87 82. Fax: (01) 715 87 89.
E-Mail: vienna@italcham.at
Internet: www.italcham.at
Italienische Handelskammer für die Schweiz
Seestraße 123, CH-8027 Zürich
Tel: (044) 289 23 23. Fax: (044) 201 53 57.
E-Mail: info@ccis.ch
Internet: www.ccis.ch
Unione Italiana delle Camere di Commercio, Industria, Artigianato e Agricoltura
Piazza Sallustio 21, I-00187 Rom
Tel: (06) 470 41. Fax: (06) 470 42 40.
E-Mail: segreteria.generale@unioncamere.it
Internet: www.unioncamere.it
Via Napo Torriani 29, I-20124 Milano
Tel: (02) 67 91 31. Fax: (02) 66 98 09 64.
E-Mail: info@ahk-italien.it
Internet: www.ahk-italien.it
Italienische Handelskammer für Deutschland
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E-Mail: info@ccig.de
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Italienische Handelskammer für Österreich
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Tel: (01) 715 87 82. Fax: (01) 715 87 89.
E-Mail: vienna@italcham.at
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Italienische Handelskammer für die Schweiz
Seestraße 123, CH-8027 Zürich
Tel: (044) 289 23 23. Fax: (044) 201 53 57.
E-Mail: info@ccis.ch
Internet: www.ccis.ch
Unione Italiana delle Camere di Commercio, Industria, Artigianato e Agricoltura
Piazza Sallustio 21, I-00187 Rom
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Konferenzen/Tagungen
Zahlreiche Hotels haben Konferenzräume. Weitere Informationen vom Italian National Convention Bureau, c/o ENIT (s. Adressen).








