Länderinfos
Indonesien
Reise- und Sicherheitsinformationen

Reise- und Sicherheitsinformationen

Indonesien

Sicherheitshinweis vom Auswärtigen Amt:
Stand: 13.07.2009

Aktuelle Hinweise

In letzter Zeit sind verstärkt vulkanische Aktivitäten zu verzeichnen, eine unmittelbare Gefährdung der Bevölkerung ist jedoch derzeit nicht gegeben. Bitte beachten Sie aber insoweit die Medienberichterstattung sowie das erhöhte, akute Risiko bei der Annäherung an aktive Vulkane und ihre Besteigung.

Die Parlamentswahlen am 9. April 2009 verliefen durchweg friedlich, einige gewalttätige Zwischenfälle gab es in der Provinz Papua, die inzwischen abgeklungen sind. Allgemein ist nach wie vor Vorsicht geboten beim Aufenthalt in Regionen mit ethnischen oder religiösen Spannungen. Im Vorfeld der am 8. Juli 2009 durchzuführenden Präsidentschaftswahlen ist mit größeren Demonstrationen und Wahlkampfumzügen/-kundgebungen zu rechnen. Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen sollten geboten und größere Menschenansammlungen oder Demonstrationen gemieden werden.

Landesspezifische Sicherheitshinweise

Terrorismus


Seit Anfang 2006 ist es in Indonesien zu keinem terroristisch motiviertem Anschlag mehr gekommen.

Die indonesischen Strafverfolgungsbehörden haben erhebliche Erfolge bei den Ermittlungen erzielt, die zu zahlreichen Verhaftungen und Verurteilungen geführt haben.

Einige als Drahtzieher der früheren Bombenanschläge identifizierte Extremisten befinden sich jedoch noch auf freiem Fuß. Die Anschläge der jüngeren Vergangenheit lassen den Schluss zu, dass es in Indonesien Gruppierungen gab und in gewissem Umfang auch weiterhin gibt, die die Fähigkeit und Motivation zur Durchführung von (Selbstmord-) Attentaten besitzen. Anschläge können deshalb für die Zukunft nicht ausgeschlossen werden. Als potentiell gefährdet gelten Orte besonders in Jakarta und auf Bali, die bevorzugt von Ausländern frequentiert oder mit dem westlichen Ausland identifiziert werden, wie Hotels, Botschaften, Einkaufszentren und touristische Einrichtungen.

Am 9. November 2008 wurden die Todesstrafen gegen drei verurteilte "Bali"-Attentäter vollstreckt. Gegenreaktionen aus dem Sympathisantenumfeld sind bislang ausgeblieben.

Die Sicherheitslage in der Provinz Aceh im Norden von Sumatra hat sich seit der Unterzeichnung eines Friedensabkommens zwischen der indonesischen Regierung und der separatistischen „Bewegung Freies Aceh" und den Gouverneurswahlen im Dezember 2006 grundlegend verbessert. Im Vorfeld der Parlamentswahlen im April 2009 gab es jedoch einige Anschläge auf Zivilpersonen und politische Aktivisten, deren Hintergrund nicht geklärt wurde. Dies zeigt, dass der laufende Friedensprozess keineswegs konsolidiert oder gar abgeschlossen ist

Ethnische und religiöse Spannungen

Ethnische, religiöse oder soziale Spannungen haben in den letzten Jahren in einzelnen Landesteilen wiederholt zu gewalttätigen Auseinandersetzungen geführt. In der auf den Molukken gelegenen Provinzhauptstadt Ambon war es in der Vergangenheit zu Unruhen mit Toten und Verletzten gekommen, ebenso in Zentralsulawesi um die Stadt Poso. Auch in den Provinzen von Papua (ehem. Irian Jaya) kann sich die Sicherheitslage sowohl in den größeren Städten als auch in den abgelegenen Bergregionen plötzlich anspannen. Reisen in diese Gebiete sollten nicht ohne ortskundige Begleitung unternommen werden. Für alle der bezeichneten Regionen gelten besondere polizeiliche Vorschriften für Einreise und Aufenthalt.

Verkehrsinfrastruktur

Die Verkehrsinfrastruktur in Indonesien leidet häufig an technischen Mängeln und generell am mangelnden Risikobewusstsein der Verkehrsteilnehmer. Die Sicherheitsanforderungen und -vorkehrungen liegen deutlich unter europäischem Niveau. Der Straßenverkehr insbesondere außerhalb der Großstädte ist unfallträchtig, in den letzten Jahren häuften sich zudem Flugzeug- und Schiffsunglücke.

Flugverkehr

Derzeit ist allen indonesischen Fluggesellschaften aufgrund einer Entscheidung der Europäischen Kommission wegen Sicherheitsbedenken der Betrieb in der Europäischen Union (EU) untersagt. Die Bedenken richten sich vor allem gegen die staatliche Aufsicht für die zivile Luftfahrt. Bei Flügen innerhalb Indonesiens gibt es allerdings nur sehr wenige Alternativen zur Benutzung indonesischer Fluglinien.

Piraterie

Die Seeschifffahrt in der Straße von Malakka ist durch Piraterie gefährdet.

Sportliche Aktivitäten

Trekkingtouren, Bergbesteigungen und Tauchgänge sollten nur mit ortskundigen Führern durchgeführt werden, deren Verlässlichkeit durch Empfehlung vom Hotel oder Reisebüro als sicher gelten kann. Grundsätzlich sollte man aus Sicherheitsgründen nur vom Hotel oder Reisebüro empfohlene Reiseführer engagieren.

Hilfe im Notfall

Rettungsdienste verfügen nicht über die in Europa gängige Ausbildung und Ausrüstung. In weiten Landesteilen entspricht die medizinische Versorgung nicht deutschen Standards. Reisende, die sich abseits der großen Ferienzentren aufhalten und sich aufgrund ihrer Konstitution oder Aktivitäten (z.B. Bergsteigen) besonderen Risiken aussetzen, sollten über zusätzlichen Versicherungsschutz verfügen und Notfalladressen bei sich führen, die im Ernstfall ein schnelle Evakuierung nach Jakarta oder Singapur gewährleisten.

Naturkatastrophen

Seit dem Tsunami-Seebeben vor der indonesischen Insel Sumatra am 26.12.2004, das eine zerstörerische Flutwelle auslöste, ist es an der Westküste Sumatras und den vorgelagerten Inseln wiederholt zu Nachbeben gekommen. Allgemein muss in Indonesien überall mit unvorhersehbar einsetzender tektonischer und vulkanischer Aktivität gerechnet werden.

Reisepartner

Offizielle USA Green Card Lotterie Offizielle USA Green Card Lotterie

und Arbeiten in den USA, Klicken Sie hier.

Buchen Sie hier Mieten Sie ein Auto

Wir finden ein gutes Angebot für Sie!

Laterooms.com Laterooms.com

Late room bookings with laterooms.com.

Hotel Reservation Hotel Reservation

Make hotel reservations.

Flug Indonesien

Flug Indonesien

Finden Sie einen Billigflug nach Indonesien

Schnell-Verlinkung