Guinea Reise- und Sicherheitsinformationen
Reisehinweis vom Auswärtigen Amt:
Stand: 15.10.2009
Reisewarnung
Vor Reisen nach Guinea wird bis auf Weiteres gewarnt.
Allen Deutschen in Guinea wird empfohlen, das Land zu verlassen.
Bei einer Großdemonstration in Conakry am Montag, dem 28. September 2009, zu der die Opposition aufgerufen hatte, kam es zu schweren Auseinandersetzungen zwischen den Sicherheitskräften und den Demonstranten. Es gab eine große Zahl von Todesopfern und viele Verletzte.
Die Oppositionskräfte haben den Rücktritt des Junta-Chefs Moussa Dadis Camara und die Auflösung der Junta gefordert. Darum muss mit Gewalttätigkeiten gerechnet werden.
Landesspezifische Sicherheitshinweise
Präsident Lansana Conté verstarb am 22.12.2008. Am 23.12. putschte eine Offiziersgruppe, suspendierte die Verfassung und übernahm am Tag darauf unter dem Namen "Conseil National pour la Démocratie et le Développement" die Staatsgeschäfte. Im ganzen Land gibt es vor und hinter den Städten sowie an wichtigen Brücken Militärkontrollen. Die Lage in Conakry wie im Lande ist gespannt.
Guinea befand sich zuvor seit 2006 in einer anhaltenden Krise, die immer wieder zu Gewaltausbrüchen führte, insbesondere in Conakry, aber manchmal auch in Provinzstädten.
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Stand: 15.10.2009
Reisewarnung
Vor Reisen nach Guinea wird bis auf Weiteres gewarnt.
Allen Deutschen in Guinea wird empfohlen, das Land zu verlassen.
Bei einer Großdemonstration in Conakry am Montag, dem 28. September 2009, zu der die Opposition aufgerufen hatte, kam es zu schweren Auseinandersetzungen zwischen den Sicherheitskräften und den Demonstranten. Es gab eine große Zahl von Todesopfern und viele Verletzte.
Die Oppositionskräfte haben den Rücktritt des Junta-Chefs Moussa Dadis Camara und die Auflösung der Junta gefordert. Darum muss mit Gewalttätigkeiten gerechnet werden.
Landesspezifische Sicherheitshinweise
Präsident Lansana Conté verstarb am 22.12.2008. Am 23.12. putschte eine Offiziersgruppe, suspendierte die Verfassung und übernahm am Tag darauf unter dem Namen "Conseil National pour la Démocratie et le Développement" die Staatsgeschäfte. Im ganzen Land gibt es vor und hinter den Städten sowie an wichtigen Brücken Militärkontrollen. Die Lage in Conakry wie im Lande ist gespannt.
Guinea befand sich zuvor seit 2006 in einer anhaltenden Krise, die immer wieder zu Gewaltausbrüchen führte, insbesondere in Conakry, aber manchmal auch in Provinzstädten.



