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Tours in Madrid |
Museo del Prado (Prado Museum)
Den 213 Jahre alten Prado unterzog man einer umfangreichen Renovierung und Erweiterung, um ihn wieder zu einem der besten Kunstmuseen Europas zu machen. Auf einer um die Hälfte vergrößerten Ausstellungsfläche können Kunstliebhaber berühmte Werke spanischer Künstler von Velazquez bis Goya betrachten. Das Kernstück der Erweiterung bildet die Einbeziehung des angrenzenden Sankt-Hieronymus-Klosters in das Museum. Unter den Gemälden aus dem 16. bis frühen 19. Jahrhundert befinden sich Meisterwerke von Fra Angelico, Botticelli, El Bosco, Tizian, Rembrandt und Velázquez. Sehenswert sind auch die Werke Goyas, die seine erstaunliche Entwicklung belegen – von seinen frühen sonnenüberfluteten Bildern mit Tänzern und Festivitäten bis zum grimmigen Wahnsinn seiner Schwarzen Periode.Paseo del Prado
Tel: (91) 330 28 00 oder 2900. Fax: (91) 330 28 56.
E-Mail: museo.nacional@prado.mcu.es
Internet: http://museoprado.mcu.es
Anreise: U-Bahnstationen Atocha oder Banco de España; Buslinien 9, 14, 27, 34 oder 37.
Öffnungszeiten: Di-Sa 09.00-19.00 Uhr und So 09.00-14.00 Uhr.
Eintritt: 6 €; 3 € ermäßigt; So und an verschiedenen Feiertagen eintrittsfrei.
Museo Thyssen-Bornemisza (Thyssen-Bornemisza-Museum)
Nach neuneinhalb Jahren als Leihgabe kaufte die Stadt die Privatsammlung von Hans-Heinrich Thyssen-Bornemisza, die eine enorme Bereicherung für Madrids Vorrat an Kunstschätzen darstellte. Die Sammlung des Museo Thyssen-Bornemisza umfaßt über 800 Gemälde, Skulpturen, Schnitzereien und Wandteppiche, die von altflämischen Arbeiten bis zu zeitgenössischen Stücken reichen. Zu den Glanzstücken gehören Werke von Fra Angelico, Van Eyck, Dürer, Caravaggio und Rubens.Palacio de Villahermosa, Paseo del Prado 8
Tel: (91) 369 01 51. Fax: (91) 420 27 80.
Internet: www.museothyssen.org
Anreise: U-Bahnstation Banco de España; Buslinien 1, 2, 5, 9, 14, 27, 34, 37, 51 oder 52.
Öffnungszeiten: Di-So 10.00-19.00 Uhr.
Eintritt: 5 € (Dauerausstellung); 3 € (Sonderausstellungen); Ermäßigungen erhältlich.
Museo Nacional Centro de Arte Reina Sofía (Staatliches Kunstmuseum und -zentrum Reina Sofia)
Das im ehemaligen Krankenhaus San Carlos untergebrachte Museum ist fast ausschließlich der spanischen Kunst des 20. Jahrhunderts gewidmet und wurde als ein spanisches Gegenstück zum französischen Centre Pompidou und der Londoner Tate Gallery konzipiert. 1986 von Königin Sofía eröffnet, erhielt es 1990 die vom britischen Architekten Ian Ritchie entworfenen Glasaufzüge und zwei Jahre später das I-Tüpfelchen – Picassos Guernica, die Hauptattraktion. Auf diesem Bild werden die furchtbaren Bombenangriffe der Nazis auf die traditionelle Hauptstadt des Baskenlands im April 1937 dargestellt (sie unterstützten damit Franco im spanischen Bürgerkrieg). Obwohl es jeden Tag hunderte von Besuchern anzieht, streiten sich die Geister noch immer über dieses Bild. Außerdem werden Werke von Dalí, Miró und Juan Gris ausgestellt.Calle Santa Isabel 52
Tel: (91) 467 50 62. Fax: (91) 467 31 63.
Internet: www.museoreinasofia.mcu.es
Anreise: U-Bahnstation Atocha; Buslinien 9, 14, 27, 34 oder 37.
Öffnungszeiten: Mo-Sa 10.00-21.00 Uhr, So 10.00-14.30 Uhr.
Eintritt: 3 €; Ermäßigungen sind erhältlich; Sa 14.30-19.00 Uhr und So eintrittsfrei.
Palacio Real (Königlicher Palast)
Philipp V. beauftragte die italienischen Architekten Giambattista Sacchetti und Francesco Sabatina mit dem Bau des Königlichen Palasts, nach Vorbild des prunkvollen französischen Schlosses Versailles. Da der weniger opulente Zarzuela Palast die Residenz des derzeitigen Königs Juan Carlos ist, wird der imposante 3000-Zimmer-Palast von Philip V. nur für offizielle Anlässe genutzt. Zu anderen Zeiten finden in diesem auffällig weißen, aus Granit und Colmenar-Stein errichteten Gebäude Führungen statt. Zu den Höhepunkten gehören die Halle der Hellebardenträger und die Säulenhalle (mit ihren wunderschönen Fresken), der Thronsaal (mit Skulpturen aus dem 17. Jahrhundert) und die verschwenderisch ausgestatteten Privatgemächer von Karl II. Gleich neben dem Innenhof befindet sich die Königliche Waffensammlung und die Apotheke – eine der ältesten in Europa. Eine Besichtigung dauert rund zwei Stunden. Wer den Palast nicht von Innen besichtigen möchte, kommt von den Gärten des Palasts zumindest in den Genuß eines fantastischen Ausblicks über Madrid.Plaza de Oriente and Calle Bailén
Tel: (91) 542 00 59.
Internet: www.patrimonionacional.es
Anreise: U-Bahnstation Opera; Buslinien 3, 25, 39 oder 148.
Öffnungszeiten: Mo-Sa 09.00-18.00 Uhr und So 09.00-15.00 Uhr; bei offiziellen Feierlichkeiten geschlossen.
Eintritt: 5 €; Ermäßigungen erhältlich.
Plaza Mayor (Großer Platz)
Dieser schön proportionierte und mit Kopfsteinen gepflasterte Innenhof war einst der Standort eines exotischen Marktes, auf dem arabische Händler ihre Waren feilboten. Veranlaßt wurde der Bau von Philipp II. und fertiggestellt unter Philipp III. im Jahr 1619 – dessen Standbild steht heute stolz in der Mitte des Platzes. Der Plaza Mayor war als Markt- und Schauplatz vorgesehen – hier verkaufte man Brot, Ketzer wurden auf dem Scheiterhaufen verbrannt und christliche Glaubensverfechter heilig gesprochen. Auf dem Plaza Mayor findet man heute zwar mehr Touristen als Einheimische, lebhaft wie damals geht es aber immer noch zu.Plaza Mayor
Anreise: U-Bahnstation (Puerta del) Sol; alle Buslinien nach Sol.
Öffnungszeiten: Durchgehend.
Eintritt: Frei.
Unsere Airport Guides für Madrid:
Madrid Barajas Flughafen (MAD)





