Rio de Janeiro Stadtüberblick
Rio de Janeiro - Ausrichter der ersten Olympischen Sommerspiele in Südamerika im Jahr 2016 - hinterlässt einen bleibenden Eindruck schon durch seine Lage zwischen steilen Granitfelsen und goldenen Sandstränden an der Südostküste Brasiliens.
Der Strand ist nicht nur ein Ort, an dem man Sonne tankt – hier treibt man Sport, trifft sich oder schließt sogar Geschäfte ab. Brasilianer wie Touristen pilgern, wann immer möglich, zur berühmten Copacabana oder nach Ipanema.
Den stärksten Eindruck neben den atemberaubend weißen Sandstränden hinterlassen in Rio die Christusstatue und der Zuckerhut und machen es zu einem Hauptreiseziel für jeden Brasilienbesucher.
In Rio ist fast alles möglich - allerdings auch, dass die eigenen Habseligkeiten verschwinden, wenn man nicht vorsichtig ist oder einfach Pech hat. Versuche, die Kriminalitätsrate zu drosseln, wurden unternommen, Vorsicht ist jedoch weiterhin ratsam.
Die Einwohner Rios, die Cariocas, zeichnen sich vor allem durch ihre leidenschaftliche und enthusiastische Lebensart aus, was sich am besten beim jährlichen Karneval beobachten lässt.
Der Unterschied zwischen Reich und Arm ist in Rio nach wie vor gravierend, und so stehen die exklusiven Wohngegenden der Wohlhabenden in starkem Kontrast zu den Slums (favelas), mit denen die umliegenden Hügel übersät sind.
Es dauerte 500 Jahre, bis Rio sich zu einer der berühmtesten Städte der Welt mauserte. Am 1. Januar 1502 segelte ein portugiesisches Schiff in die Guanabara-Bucht. Da man fälschlicherweise annahm, in eine riesige Flußmündung gesegelt zu sein, entschied sich entweder Gonçalves, Coelho, Vespucci oder de Lemos (alle wurden mit der Entdeckung geehrt) für Rio de Janeiro (Januar-Fluss) als einen passenden Namen.
Im Jahre 1555 versuchten die Franzosen, Kontrolle über die Stadt zu erhalten, und errichteten dicht am Zuckerhut-Berg eine Garnison. 1567 wurden sie schließlich vom brasilianischen Gouverneur Estácio de Sá zum Verlassen Rios gezwungen, welches den offiziellen Namen São Sebastião de Rio de Janeiro erhielt, und sich rasch zu entwickeln begann.
Da man im benachbarten Minas Gerais Gold fand, wurde die Stadt zum Kontroll- und Steuerverwaltungszentrum; im 17. Jahrhundert wurde dann das aus allen Landesteilen gelieferte Zuckerrohr zum neuen Gold. 1763 löste Rio die in Salvador liegende Stadt Bahia als Kolonialhauptstadt des Landes ab.
Der größte Teil der Bevölkerung bestand aus afrikanischen Sklaven. Dies führte zwangsläufig zu ethnisch gemischten Paaren, und deren Nachkommen wurden als Norm akzeptiert. Noch bis heute ist der afrikanische Einfluss fast überall in Rios Kultur zu spüren, u.a. beim Tanz, Essen und in Glaubensangelegenheiten.
Unter der Herrschaft von Dom João VI, der im Jahre 1808 aus Portugal kam, verbesserte sich die Infrastruktur und der Handel mit Kaffee aus den übrigen Landesteilen wurde zur neuen Einnahmequelle.
1960 verlegte man die Bundesregierung von Rio nach Brasilia.
Die beste Reisezeit ist zweifellos während der Sommermonate, zwischen Dezember und Februar und gipfelt in der Karnevalszeit. Die Temperaturen können auf 40ºC und mehr ansteigen, und wenn das der Fall ist, sollte man sich die Brasilianer zum Vorbild nehmen und den Strand aufsuchen.
Noch attraktiver als Reiseland wird Brasilien für Fans des runden Leders (aber nicht nur für sie) spätestens im Jahr 2014 zur Fußball-Weltmeisterschaft.
Der Strand ist nicht nur ein Ort, an dem man Sonne tankt – hier treibt man Sport, trifft sich oder schließt sogar Geschäfte ab. Brasilianer wie Touristen pilgern, wann immer möglich, zur berühmten Copacabana oder nach Ipanema.
Den stärksten Eindruck neben den atemberaubend weißen Sandstränden hinterlassen in Rio die Christusstatue und der Zuckerhut und machen es zu einem Hauptreiseziel für jeden Brasilienbesucher.
In Rio ist fast alles möglich - allerdings auch, dass die eigenen Habseligkeiten verschwinden, wenn man nicht vorsichtig ist oder einfach Pech hat. Versuche, die Kriminalitätsrate zu drosseln, wurden unternommen, Vorsicht ist jedoch weiterhin ratsam.
Die Einwohner Rios, die Cariocas, zeichnen sich vor allem durch ihre leidenschaftliche und enthusiastische Lebensart aus, was sich am besten beim jährlichen Karneval beobachten lässt.
Der Unterschied zwischen Reich und Arm ist in Rio nach wie vor gravierend, und so stehen die exklusiven Wohngegenden der Wohlhabenden in starkem Kontrast zu den Slums (favelas), mit denen die umliegenden Hügel übersät sind.
Es dauerte 500 Jahre, bis Rio sich zu einer der berühmtesten Städte der Welt mauserte. Am 1. Januar 1502 segelte ein portugiesisches Schiff in die Guanabara-Bucht. Da man fälschlicherweise annahm, in eine riesige Flußmündung gesegelt zu sein, entschied sich entweder Gonçalves, Coelho, Vespucci oder de Lemos (alle wurden mit der Entdeckung geehrt) für Rio de Janeiro (Januar-Fluss) als einen passenden Namen.
Im Jahre 1555 versuchten die Franzosen, Kontrolle über die Stadt zu erhalten, und errichteten dicht am Zuckerhut-Berg eine Garnison. 1567 wurden sie schließlich vom brasilianischen Gouverneur Estácio de Sá zum Verlassen Rios gezwungen, welches den offiziellen Namen São Sebastião de Rio de Janeiro erhielt, und sich rasch zu entwickeln begann.
Da man im benachbarten Minas Gerais Gold fand, wurde die Stadt zum Kontroll- und Steuerverwaltungszentrum; im 17. Jahrhundert wurde dann das aus allen Landesteilen gelieferte Zuckerrohr zum neuen Gold. 1763 löste Rio die in Salvador liegende Stadt Bahia als Kolonialhauptstadt des Landes ab.
Der größte Teil der Bevölkerung bestand aus afrikanischen Sklaven. Dies führte zwangsläufig zu ethnisch gemischten Paaren, und deren Nachkommen wurden als Norm akzeptiert. Noch bis heute ist der afrikanische Einfluss fast überall in Rios Kultur zu spüren, u.a. beim Tanz, Essen und in Glaubensangelegenheiten.
Unter der Herrschaft von Dom João VI, der im Jahre 1808 aus Portugal kam, verbesserte sich die Infrastruktur und der Handel mit Kaffee aus den übrigen Landesteilen wurde zur neuen Einnahmequelle.
1960 verlegte man die Bundesregierung von Rio nach Brasilia.
Die beste Reisezeit ist zweifellos während der Sommermonate, zwischen Dezember und Februar und gipfelt in der Karnevalszeit. Die Temperaturen können auf 40ºC und mehr ansteigen, und wenn das der Fall ist, sollte man sich die Brasilianer zum Vorbild nehmen und den Strand aufsuchen.
Noch attraktiver als Reiseland wird Brasilien für Fans des runden Leders (aber nicht nur für sie) spätestens im Jahr 2014 zur Fußball-Weltmeisterschaft.
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