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© Creative Commons / laszlo-photo's

Bonaire Reiseführer

Key Facts
Gebiet: 

288 qkm.

Bevölkerung: 

11.057 (Schätzung 2010).

Bevölkerungsdichte: 

36 pro qkm.

Hauptstadt: 

Kralendijk. Einwohner: 3.265 (Schätzung 2009).
Einwohner: 101.096 (Schätzung 2009).

Regierung: 

Konstitutionelle parlamentarisch-demokratische Monarchie. Verfassung von 1954. Bonaire war bis Oktober 2010 Teil der Niederländischen Antillen, ebenso wie Curaçao, Saba, St. Eustatius und St. Maarten. Die ehemaligen Niederländischen Antillen, Aruba und die Niederlande haben als autonome Regionen mit interner Selbstverwaltung den gleichen Status innerhalb des niederländischen Königreiches. Bonaire ist nun eine eigenständige Gemeinde innerhalb des Königreiches der Niederlande, ohne aber einer Provinz anzugehören.

Die niederländische Königin wird durch einen Gouverneur vertreten. Außen- und Verteidigungspolitik werden vom Ministerrat entschieden. Das Parlament (Staten) der Inseln ist zuständig für die Innenpolitik. Die Routineangelegenheiten von Bonaire werden vom Inselrat (neun Mitglieder) unter der Aufsicht des Vizegouverneurs ausgeführt.

Staatsoberhaupt: 

Königin Beatrix, seit 1980, vertreten durch den Gouverneur Glenn Thodé, seit 2008.

Regierungschef: 

Wilbert Stolte, seit Mai 2011.

Elektrizität: 

127 V, 50 Hz.

Die wüstenartige Landschaft Bonaires, der zweitgrößten Insel der ehemaligen Niederländischen Antillen, ist von türkisblauem Wasser umgeben und unter der Wasseroberfläche locken zwischen Korallenbänken zahllose Fische in allen Farben des Regenbogens.
Bonaire hat den Ruf, die schönsten Tauch- und Schnorchelgebiete der ganzen Karibik zu besitzen. Da der Tourismus auf Bonaire erst in den Anfängen steckt, können sich Korallen hier relativ ungestört entwickeln. Die charakteristisch schräge Lage der Divi Divi-Bäume ist Indiz dafür, dass sich die warmen, trockenen Brisen vor Bonaire hervorragend zum Segeln und Surfen eignen.
Bonaire ist äußerst umweltfreundlich und darauf bedacht, das empfindliche Ökosystem der Korallen zu schützen und die Ungestörtheit der Insel nicht durch große Hotelanlagen und lautes Nachtleben zu zerstören. Aus diesen Gründen sind Bonaires Sandstrände und seichte, sichere Gewässer nach wie vor unberührt. Flamingos können auf den vielfarbigen Salzebenen ungestört umherstelzen und unzählige Vogelarten gedeihen in diesem paradiesischen Naturgebiet.