Sicherheitshinweise, Botschaften und Fremdenverkehrsämter in Benin

Reisewarnung

Benin

Sicherheitshinweis vom Auswärtigen Amt:
Stand: 31.10.2016
Unverändert gültig seit: 20.10.2016



Aktuelle Hinweise

Wegen des gestiegenen Risikos bewaffneter Überfälle wird bis auf weiteres von Reisen in den Naturschutzpark „W“ dringend abgeraten. Gleiches gilt für die im Norden des Landes gelegene Ortschaft Ségbana und Umgebung.

Bei Reisen in die Küstenstädte am Golf von Benin wird zu erhöhter Wachsamkeit geraten.

Landesspezifische Sicherheitshinweise

Vor dem Hintergrund der UN-Militärintervention in Mali und deren Unterstützung auch durch die beninische Regierung sowie der Beteiligung Benins an der regionalen Bekämpfung der Gruppe Boko Haram kann derzeit nicht ausgeschlossen werden, dass es in Benin zu Aktivitäten terroristischer Gruppen kommt. Deutsche Staatsangehörige, die sich derzeit in Benin aufhalten bzw. einen Aufenthalt in Benin planen, werden zu erhöhter Wachsamkeit aufgerufen.

Kriminalität

Die Kriminalitätsrate hat sich in letzter Zeit deutlich erhöht. Insbesondere nach Einbruch der Dunkelheit, auf unbeleuchteten Straßen und im Zusammenhang mit den auch länger andauernden Stromausfällen, besteht die Gefahr, Opfer von Überfällen und Diebstählen zu  werden. Dokumente sollten fotokopiert und gesondert von den Kopien aufbewahrt werden. Bei Überfällen wird dringend geraten, keine Gegenwehr zu leisten, die die Täter zu unkontrollierten Gegenreaktionen verleiten könnten. Im Norden Benins kommt es auf Landstraßen immer wieder zu Raubüberfällen, bei denen auch Personen verletzt werden. Das Auswärtige Amt rät, bei Reisen in diese Gegend besonders vorsichtig zu sein und insbesondere hier Nachtfahrten zu vermeiden. Der Strand von Cotonou und der Dantokpa Markt sollten in den frühen Morgen- und Abendstunden gemieden werden.

Vereinzelt kommt es zu bewaffneten Angriffen im Straßenverkehr (sog. „Carjacking“) und Überfälle auf Fahrzeuge aller Art – auch Reisebusse. Einbrüche und Überfälle mit Waffengewalt haben zugenommen. 

Von nächtlichen Überlandfahrten, dies gilt auch auf der Strecke Cotonou – Porto Novo, wird angesichts der besonders hohen Unfallgefahr, aber auch der Überfallgefahr, dringend abgeraten.

Innerhalb Cotonous sollte in der Zeit nach 24 Uhr von Unternehmungen zu Fuß abgesehen werden. Es wird grundsätzlich geraten, stets mit verriegelten Türen zu fahren. Es wird grundsätzlich geraten, stets mit verriegelten Türen zu fahren.

Innerhalb Cotonous sollte in der Zeit nach 24 Uhr von Unternehmungen zu Fuß abgesehen werden.

Sonstige Hinweise

Baden im Meer ist aufgrund starker Strömungen und der hohen Brandung, außerhalb geschützter Bereiche, lebensgefährlich.

Angepasste und vorsichtige Fahrweise ist bei Teilnahme im Straßenverkehr wegen der großen Unfallgefahr dringend geboten.

Unfälle von Motorradtaxis („Zemidjan“) sind aufgrund der technischen Mängel der Motorräder, der mangelnden Ausbildung und risikoreichen Fahrweise der Fahrer sowie der hohen Verkehrsdichte oft mit Personenschäden verbunden. Die überwiegende Zahl der Verkehrstoten in Benin sind Fahrer und Passagiere von Motorradtaxis. Es wird daher dringend geraten, bei notwendigen Fahrten mit „Zemidjans“ einen Schutzhelm zu tragen.

Weltweiter Sicherheitshinweis

Es wird gebeten, auch den Externer Link, öffnet in neuem Fensterweltweiten Sicherheitshinweis zu beachten.

Allgemeine Reiseinformationen

Porto-Novo ist die nominelle Hauptstadt Benins, wirtschaftliches Zentrum aber ist die Küstenstadt Cotonou mit ca. zwei Millionen Einwohnern. Die wichtigsten Volks- und gleichzeitig Sprachgruppen sind Fon, Adja, Yoruba und Bariba. Französisch ist Amtssprache.

Benin ist Mitglied der Westafrikanischen Wirtschafts- und Währungsunion (UEMOA), der außerdem die Staaten Burkina Faso, Elfenbeinküste, Guinea-Bissau, Mali, Niger, Senegal und Togo angehören. Zahlungsmittel ist der westafrikanische CFA, der zu einem Fixkurs an den Euro gebunden ist (1 Euro entspricht derzeit 655,957 CFA).

Beim Fotografieren sollte die gebotene Rücksichtnahme geübt werden, insbesondere in religiösen Kultstätten der in Benin verbreiteten Naturreligion ("Voodoo"). Das Fotografieren von Militär- und Grenzanlagen ist untersagt.


Landesspezifische Sicherheitshinweise

Vor dem Hintergrund der UN-Militärintervention in Mali und deren Unterstützung auch durch die beninische Regierung sowie der Beteiligung Benins an der regionalen Bekämpfung der Gruppe Boko Haram kann derzeit nicht ausgeschlossen werden, dass es in Benin zu Aktivitäten terroristischer Gruppen kommt. Deutsche Staatsangehörige, die sich derzeit in Benin aufhalten bzw. einen Aufenthalt in Benin planen, werden zu erhöhter Wachsamkeit aufgerufen.

Kriminalität

Die Kriminalitätsrate hat sich in letzter Zeit deutlich erhöht. Insbesondere nach Einbruch der Dunkelheit, auf unbeleuchteten Straßen und im Zusammenhang mit den auch länger andauernden Stromausfällen, besteht die Gefahr, Opfer von Überfällen und Diebstählen zu  werden. Dokumente sollten fotokopiert und gesondert von den Kopien aufbewahrt werden. Bei Überfällen wird dringend geraten, keine Gegenwehr zu leisten, die die Täter zu unkontrollierten Gegenreaktionen verleiten könnten. Im Norden Benins kommt es auf Landstraßen immer wieder zu Raubüberfällen, bei denen auch Personen verletzt werden. Das Auswärtige Amt rät, bei Reisen in diese Gegend besonders vorsichtig zu sein und insbesondere hier Nachtfahrten zu vermeiden. Der Strand von Cotonou und der Dantokpa Markt sollten in den frühen Morgen- und Abendstunden gemieden werden.

Vereinzelt kommt es zu bewaffneten Angriffen im Straßenverkehr (sog. „Carjacking“) und Überfälle auf Fahrzeuge aller Art – auch Reisebusse. Einbrüche und Überfälle mit Waffengewalt haben zugenommen. 

Von nächtlichen Überlandfahrten, dies gilt auch auf der Strecke Cotonou – Porto Novo, wird angesichts der besonders hohen Unfallgefahr, aber auch der Überfallgefahr, dringend abgeraten.

Innerhalb Cotonous sollte in der Zeit nach 24 Uhr von Unternehmungen zu Fuß abgesehen werden. Es wird grundsätzlich geraten, stets mit verriegelten Türen zu fahren. Es wird grundsätzlich geraten, stets mit verriegelten Türen zu fahren.

Innerhalb Cotonous sollte in der Zeit nach 24 Uhr von Unternehmungen zu Fuß abgesehen werden.

Sonstige Hinweise

Baden im Meer ist aufgrund starker Strömungen und der hohen Brandung, außerhalb geschützter Bereiche, lebensgefährlich.

Angepasste und vorsichtige Fahrweise ist bei Teilnahme im Straßenverkehr wegen der großen Unfallgefahr dringend geboten.

Unfälle von Motorradtaxis („Zemidjan“) sind aufgrund der technischen Mängel der Motorräder, der mangelnden Ausbildung und risikoreichen Fahrweise der Fahrer sowie der hohen Verkehrsdichte oft mit Personenschäden verbunden. Die überwiegende Zahl der Verkehrstoten in Benin sind Fahrer und Passagiere von Motorradtaxis. Es wird daher dringend geraten, bei notwendigen Fahrten mit „Zemidjans“ einen Schutzhelm zu tragen.

Weltweiter Sicherheitshinweis

Es wird gebeten, auch den Externer Link, öffnet in neuem Fensterweltweiten Sicherheitshinweis zu beachten.

Allgemeine Reiseinformationen

Porto-Novo ist die nominelle Hauptstadt Benins, wirtschaftliches Zentrum aber ist die Küstenstadt Cotonou mit ca. zwei Millionen Einwohnern. Die wichtigsten Volks- und gleichzeitig Sprachgruppen sind Fon, Adja, Yoruba und Bariba. Französisch ist Amtssprache.

Benin ist Mitglied der Westafrikanischen Wirtschafts- und Währungsunion (UEMOA), der außerdem die Staaten Burkina Faso, Elfenbeinküste, Guinea-Bissau, Mali, Niger, Senegal und Togo angehören. Zahlungsmittel ist der westafrikanische CFA, der zu einem Fixkurs an den Euro gebunden ist (1 Euro entspricht derzeit 655,957 CFA).

Beim Fotografieren sollte die gebotene Rücksichtnahme geübt werden, insbesondere in religiösen Kultstätten der in Benin verbreiteten Naturreligion ("Voodoo"). Das Fotografieren von Militär- und Grenzanlagen ist untersagt.