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Sicherheitshinweise, Botschaften und Fremdenverkehrsämter in Benin
Reisewarnung
Benin
Sicherheitshinweis vom Auswärtigen Amt:
Stand: 20.02.2013
Unverändert gültig seit: 07.02.2013
Aktuelle Hinweise
Vor dem Hintergrund der französischen Militärintervention in Mali und deren Unterstützung auch durch die beninische Regierung kann derzeit nicht ausgeschlossen werden, dass es in Benin zu Aktivitäten terroristischer Gruppen kommt. Deutsche Staatsangehörige, die sich derzeit in Benin aufhalten bzw. einen Aufenthalt in Benin planen, werden zu erhöhter Wachsamkeit aufgerufen.
Landesspezifische Sicherheitshinweise
Kriminalität
Die Kriminalität einschließlich der Straßenkriminalität hält sich in engen Grenzen. Insbesondere nach Einbruch der Dunkelheit, auf unbeleuchteten Straßen und im Zusammenhang mit den auch länger andauernden Stromausfällen, können Überfälle und Diebstähle jedoch nicht ausgeschlossen werden. Auf das Tragen oder die Mitnahme von Schmuck und Wertsachen sollte daher stets verzichtet werden. Der Strand von Cotonou ist auch tagsüber nicht sicher.
Vereinzelt kommt es zu bewaffneten Angriffen im Straßenverkehr (sog. „Carjacking“) und Überfälle auf Fahrzeuge aller Art – auch Reisebusse. Einbrüche und Überfälle mit Waffengewalt haben zugenommen.
Von nächtlichen Überlandfahrten, dies gilt auch auf der Strecke Cotonou – Porto Novo, wird angesichts der besonders hohen Unfallgefahr, aber auch der Überfallgefahr, dringend abgeraten. Innerhalb Cotonous sollte in der Zeit nach 24 Uhr von Unternehmungen zu Fuß abgesehen werden. Es wird grundsätzlich geraten, stets mit verriegelten Türen zu fahren.
Sonstige Hinweise
Baden im Meer kann aufgrund starker Strömung und Brandung lebensgefährlich werden.
Angepasste und vorsichtige Fahrweise ist bei Teilnahme im Straßenverkehr wegen der großen Unfallgefahr dringend anzuraten.
Die medizinische Notfallversorgung ist – auch in größeren Städten – nicht sichergestellt.
Unfälle von Motorradtaxis („Zemidjan“) sind aufgrund der technischen Mängel der Motorräder, der mangelnden Ausbildung der Fahrer sowie der Verkehrsdichte oft mit Personenschäden verbunden. Die überwiegende Zahl der Verkehrstoten in Benin sind Fahrer und Passagiere von Motorradtaxis. Es wird daher dringend geraten, bei notwendigen Fahrten mit „Zemidjans“ einen Schutzhelm zu tragen.
Botschaften und Fremdenverkehrsämtern
Chemin du Petit-Saconnex 28, CH-1209 Genève
(auch für Österreich zuständig)
(mit Visumerteilung)
Burggasse 60, A-1070 Wien
Englerallee 23, D-14195 Berlin
Honorarkonsule in München und Saarbrücken.
Direction de l'Animation et la Promotion Touristique
BP 2037, BJ-Cotonou.

