Einkaufen und Nachtleben in Bahamas

In Nassau locken auf der Base Street unzählige Souvenirläden mit Duty-free-Shopping. Da die Bahamas seit 1992 generell keine Einfuhrzölle mehr erheben, gilt dieser werbewirksame Hinweis jedoch für alle Geschäfte auf den Bahamas.

Auf den Straw Markets (Strohmärkten) kann man die Lebensart der Bahamaers deutlich spüren. Hier gibt es ein bunt gemischtes Warenangebot an typischen Speisen, Gewürzen, Keramik, Handwerk, Kunst und Musik. Neben den aus Sisal und Palmstroh gefertigten Artikeln aller Art werden auch andere einheimische kunsthandwerklich gefertigte Produkte angeboten, wie Schmuck aus Seemuscheln und Holzschnitzereien. Auf der im Stadtzentrum von Nassau gelegenen Bay Street hat der größte und bekannteste Straw Market täglich vom frühen Morgen bis zum Abend geöffnet.

Der International Bazaar in Freeport ist ein riesiges Einkaufsareal, in dem es zahlreiche Geschäfte, Restaurants, Eisdielen, Cafés, Kosmetikstudios und Friseursalons gibt. Der Basar ist aufgeteilt in unterschiedliche Bereiche, die jeweils für sich einen Teil der Welt repräsentieren, wie z.B. Afrika, Indien, Südamerika oder den Orient. Angeboten werden z.B. Bestecke, Lederwaren, Stoffe, Porzellan aus China, britische Spirituosen, Gläser und Silberwaren aus Skandinavien, Schweizer Uhren, deutsche und japanische Fotoapparate und französisches Parfüm. Natürlich gibt es auch einen Straw Market, auf dem die für die Bahamas typischen handgefertigten Strandmatten, Strohhüte und Körbe angeboten werden. In der Parfümmanufaktur Fragrance of The Bahamas Limited (Internet: www.perfumefactory.com) entstehen Düfte wie Sand Cologne, Island Promises, oder Bahamas Millennium. Hier können Besucher auch ihr eigenes Parfüm kreieren.

Shopping hours

Öffnungszeiten der Geschäfte: I. Allg. Mo-Sa 09.00-17.00 Uhr.

Die warmen karibischen Nächte auf den Bahamas sind erfüllt mit Tanz und Live-Musik. Gerne feiert man beim Schein der Fackeln direkt unter freiem Himmel mit Blick auf die Sterne. Auf den zahlreichen Strandpartys und in den Diskotheken gibt es meist Calypso-, Reggae- und traditionelle Goombay-Bands zu erleben. Oft hört man Steeldrum-Bands oder den für die Bahamas typischen Musikstil Rake n’ Scrape, der sich keiner anderen Musikrichtung wirklich zuordnen lässt. Beim Limbo beugen akrobatische Tänzer ihren Körper von den Knien an zurück und bewegen sich bei karibischen Klängen tanzenden Schrittes unter einer Querstange hindurch.

Auf den beiden Hauptinseln New Providence und Grand Bahama gibt es einige Diskotheken, Kneipen und Karaoke-Bars. Das lebendigste Nachtleben hat Nassau zu bieten. Hier gibt es neben einigen größeren Klubs auch ein Kino und zwei kleinere Theater. Auch in Freeport und Lucaya gibt es einige abendliche Unterhaltungsangebote. In den Touristenzentren verfügen viele Hotels und Klubanlagen über eine Bar, eine Lounge oder einen Nachtklub, in denen häufig Live-Unterhaltung geboten wird.

Lokale Festivals wie das dreitägige All That Jazz Weekend, das alljährlich im Frühjahr in Governor's Harbour auf Eleuthera stattfindet, oder die Junkanoo-Paraden, bei denen Tänzer in bunten Kostümen während des bahamaischen Karnevals durch Nassau ziehen, finden das ganze Jahr über statt.