Orte in Queensland

Unternehmungen in Queensland

Unternehmungen

Abenteuersport

Queensland  bietet die meisten Abenteuersportarten in ganz Australien. Entlang der Küste werden Paragliding und Parasailing angeboten. Im Lamington- sowie im Carnarvon-Nationalpark kann man sich an steilen Felswänden Abseilen. Die Gegend rund um die Sunshine Coast und den Mount Tamborine ist beliebt bei Drachenfliegern, und der Tully River gilt als einer der besten Flüsse für Wildwasserrafting (Internet: www.cairnsrafting.com.au/tully-river-white-water-rafting).

Australia Zoo

Der legendäre “Crocodile Hunter” Steve Irwin hat sich mit dem Australia Zoo in Beerwah, 60 km nördlich von Brisbane, ein Denkmal gesetzt (Internet: www.australiazoo.com.au). Hier kann man neben zahlreichen in Australien einheimischen Tieren wie Kängurus, Koalas oder Wombats auch asiatische Elefanten, Sumatra-Tiger und natürlich Krokodile sehen. Der Zoo zeigt einige der giftigsten Schlangen der Welt.

Brisbane

Die am schnellsten wachsende Stadt Australiens bietet neben einem ganzjährig angenehmen Klima zahlreiche Attraktionen. Am bekanntesten ist das Lone-Pine-Koala-Sanctuary am Ufer des Brisbane-River. Der Botanische Garten und die South Bank Parklands beheimaten zahlreiche Wildtiere. Im Queensland-Museum können sich Besucher über die Geschichte des Bundesstaates informieren (Internet: www.qm.qld.gov.au). Die Queensland Art Gallery zeigt Werke von europäischen und australischen Künstlern sowie Kunstwerke der Ureinwohner, im selben Gebäude befindet sich die Gallery of Modern Art (Internet: www.qagoma.qld.gov.au).

Bunya Mountains National Park

Der 192 km² große Bunya Mountains National Park nordwestlich von Brisbane bietet eine interessante Tier- und Pflanzenwelt. Bekannt ist der Park vor allem wegen seiner z.T. über 600 Jahre alten und bis zu 35 m hohen Bunya-Kiefern. Es gibt ein Besucherzentrum in Dandabah.

Cairns

Cairns ist das Tor zu einmaligen Stätten des Weltnaturerbes. Die Atherton Tablelands im Westen, die Regenwaldgebiete Cape Tribulation mit dem Daintree National Park (ältester Regenwald der Welt) im Norden sowie der Wooroonooran Nationalpark im Süden machen Cairns zu einem beliebten Reiseziel. Südlich von Cairns liegt der 14 km lange Mission-Beach, dem Dunk Island vorgelagert ist. Auch ein Ausflug von Cairns in die Lavahöhlen von Undara lohnt sich.

Charters Towers

In Charters Towers stehen liebevoll restaurierte Gebäude aus der Goldgräberzeit. Ende des 19.Jahrhunderts war dies die zweitgrößte Stadt des Bundesstaates, heute leben nur noch etwa 8000 Menschen in der ehemaligen Goldgräberstadt. Über 200 Tonnen Gold wurden hier einst abgebaut und noch immer wird eine große Goldader unter der Erde vermutet, deren Erschließung jedoch als nicht profitabel gilt.

Fraser Island

Die größte Sandinsel der Welt ist ein wahres Naturparadies und wurde von der UNESCO zum Weltnaturerbe erklärt. Die Insel ist vor allem für ihre farbenfrohen Sandformationen und Dünen bekannt.  Mangrovensümpfe, Buschland sowie ausgedehnte Regen- und Eukalyptuswälder bilden die Lebensräume für eine reichhaltige Tier- und Pflanzenwelt. In den zahlreichen Süßwasserseen der Insel leben viele Fisch- und Süßwasserschildkrötenarten. Dank seiner geographische Lage ist Fraser Island eines der letzten Rückzugsgebiete der Dingos. An der Küste kann man Wale, Delfine und Meeresschildkröten beobachten. Die 75-Mile-Beach an der Ostküste gilt als offizieller Highway, hier starten außerdem Kleinflugzeuge zu einem Rundflug über die Insel.

Freizeitparks

Gleich mehrere Freizeitparks laden entlang der Gold Coast zu einem Ausflug ein, darunter Sea World, Movie World, Dreamworld or WhiteWater World (Internet: themeparks.com.au).

Gold Coast

Die 35 km lange Gold Coast ist das populärste Strandgebiet Australiens (Internet: www.visitgoldcoast.com). Sonnenschein, weiße Strände, beste Brandung zum Surfen und ein großes Freizeitangebot machen die »Goldküste« attraktiv. Vor der Küste liegen die Naturparadiese Moreton Island, North und South Stradbroke Island mit den besten und ruhigsten Surfständen und Naturschauplätzen Australiens.

Great Barrier Reef

Das Great Barrier Reef ist mit 1900 Einzelriffen eines der eindrucksvollsten Naturwunder der Welt und seit 1980 UNESCO-Weltnaturerbe  (Internet: www.gbrmpa.gov.au). Es erstreckt sich über 2000 km Länge und 25-50 km Breite entlang der Küste von Queensland. Etwa 400 Korallen- und 1500 Fischarten leben in den warmen, klaren Gewässern, die Sichtweiten bis zu 60 m erlauben. Dies ist ein wahres Paradies für Taucher (Internet: www.dive-queensland.com.au).

Great Tropical Drive

Die Selbstfahrer-Route Great Tropical Drive führt auf über 1.500 km auf einer Hauptroute sowie mehreren Nebenstrecken durch den tropischen Norden Queenslands. Unter anderem führt die Route durch die Wet Tropics of Queensland, eines der größten Regenwaldgebiete der Erde, welches 1988 von der UNESCO zum Weltnaturerbe erklärt wurde. Tagesausflüge von Cairns oder Port Douglas sind ebenso möglich wie mehrwöchige Touren ins Outback (Allradfahrzeug erforderlich).

Lamington-Nationalpark

Naturliebhaber zieht es in Australiens größtes Naturschutzgebiet, den Lamington Nationalpark in der McPherson Range. Der Park mit seinen über 500 Wasserfällen ist Teil der Gondwana-Regenwälder, die von der UNESCO zum Weltnaturerbe erklärt wurden. Ornithologen können hier vor allem Pennantsittiche, Königssittiche und Gelbohrkakadus beobachten.

Riversleigh Fossil Fields

Die Riversleigh Fossil Fields, die von der UNESCO zum Weltnaturerbe erklärt wurden, gehören zu den bedeutendsten Fossilienfundstätten der Welt. Durch besonders kalkhaltiges Wasser wurden hier die Überreste von vor bis zu 20 Millionen Jahre lebenden Tiere im Kalkstein eingeschlossen und konserviert, im Riversleigh Fossil Centre in Mount Isa kann man einige der Fundstücke sehen (Internet: www.outbackatisa.com.au/Attractions/Riversleigh-Fossil-Centre.aspx). Die Riversleigh Fossil Fields sind Teil des Boodjamulla-Nationalparks.

Skyrail Rainforest Cableway

Die 7,5 km lange Seilbahn führt vom Caravonica Terminal nördlich von Cairns durch den tropischen Regenwald bis nach Kuranda (Internet: www.skyrail.com.au). Die Gondeln schweben dabei nur wenige Meter über den Baumwipfeln. An den beiden Zwischenstationen Red Peak und Barron Falls können die Passagiere ihre Fahrt für eine Erkundungstour unterbrechen.

Sunshine Coast

Die Sunshine Coast (Internet: www.tourismsunshinecoast.com.au) zwischen Caloundra und Rainbow Beach, eine Autostunde nördlich von Brisbane, ist ruhiger als die Gold Coast. Der Besucher findet kilometerlange Strände, unberührte Wildnis, Seen und Berge. In Hervey Bay kann man von Juli bis September Wale beobachten. 

Tjapukai Aboriginal Cultural Park

Im größten indigenen Kulturpark Australiens findet allabendlich eine Dinner-Show statt, bei der man allerlei Wissenswertes über die Kultur der Tjapukai-Aborigines erfahren kann (Internet: www.tjapukai.com.au). Im Schein des Lagerfeuers werden unter anderem traditionelle Tänze, Musik sowie Geschichten der Ureinwohner geboten. Tagsüber kann man hier das Didgeridoo-Spielen erlernen oder etwas über die medizinische Wirkung von "Bush Tucker" (Busch-Essen) lernen.

Townsville und Magnetic Island

Townsville ist die größte Stadt im nördlichen Queensland (Internet: www.townsvilleonline.com.au). Die größte Attraktion der Stadt ist das Reef HQ Aquarium, das auch ein Sanatorium für kranke und verletzte Meeresschildkröten unterhält (Internet: www.reefhq.com.au). Herrliche Strände, ein Koala-Schutzgebiet und Buschwanderungen locken auf der Resort-Insel Magnetic Island, die Townsville vorgelagert ist (Internet: www.magneticislandtourism.com). Man erreicht sie nach 25-minütiger Fahrt mit der Fähre.

Whitsunday Islands

Die Gewässer rund um die Whitsunday Islands gehören zu den besten Segelrevieren der Welt. Von den über 70 Inseln sind gerade mal 17 bewohnt. Auf Hamilton Island, Daydream Island, Hayman Island, Hook Island, Lindeman Island, Long Island und South Molle Island gibt es komfortable Urlaubsresorts. Mehrere nur mit dem Boot zu erreichende Busch-Zeltplätze locken abenteuerlustige Übernachtungsgäste an, eine vorherige Anmeldung ist erforderlich (Internet: www.nprsr.qld.gov.au/parks/whitsunday-islands/camping.html).