Efes (Ephesus)

Touristeninformation

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Kultur- und Tourismusabteilung der Türkischen Botschaft
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Tel: (01) 512 21 28/29. Fax: (01) 513 83 26.
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Informationsabteilung des Türkischen Generalkonsulats
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E-Mail: turkeiinfo@bluemail.ch
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Beschreibung

Das 600 km südwestlich von Istanbul gelegene Ephesus ist eine der prächtigsten und besterhaltenen Ruinen der Antike. Frühester historischer Zeugnisse um 1400 v. Chr. zufolge waren die Hethiter die ersten Siedler dieses Ortes, den sie Apasas nannten. Ephesus gewann im ersten Jahrhundert v. Chr. an Bedeutung wegen seiner strategisch günstigen Lage als geschützter Hafen und Ausgangspunkt der königlichen Straße nach Susa, der Hauptstadt des persischen Reiches. Für die Griechen der Antike war es die bedeutendste Stadt im ionischen Kleinasien und Anhänger des religiösen Kults der anatolischen Muttergöttin Artemis (Diana) pilgerten zu dem ihr geweihten Tempel in der Stadt, um sie zu verehren. Der Tempel war ursprünglich im 7. Jahrhundert v. Chr. als Heiligtum der anatolischen Göttin Cybele errichtet worden. Nach seiner Zerstörung wurde er sieben Mal wieder von neuem erbaut; das um 550 v. Chr. erbaute klassische Marmorbauwerk mit ionischen Säulen war eines der Sieben Weltwunder der Antike. Der Kult der Artemis brachte der Stadt großen Reichtum ein, vorwiegend in Form aufwendiger Geschenke und Opfergaben wie Goldstatuen und kostbare Edelsteine, die von reichen Pilgern aus Indien und Persien zu Tempel gebracht wurden, aber auch infolge des daraus resultierenden, gewachsenen Handels. Auch nach der Eroberung 189 v. Chr. durch die Römer florierte die Stadt weiterhin – mit Brunnen, Bädern und der zweitgrößten Bibliothek der antiken Welt nach Alexandria. Die Stadt spielte auch eine wichtige Rolle in der christlichen Geschichte. Der Heilige Paulus kam in der Zeit um 51-53 n. Chr. hierher, um das Christentum zu verbreiten, wie es im Neuen Testament beschrieben wird. Ephesus wurde 262 von den Goten erobert und erlangte trotz seines Verbleibens unter römischer und nach 1090 byzantinischer Herrschaft seitdem nie mehr seine frühere Größe. Die historische Stätte wurde 1869 von dem britischen Archäologen J. T. Wood ausgegraben und Besucher können heute zahlreiche römische Ruinen besichtigen. Die Tatsache, daß so viele Bauten in Ephesus noch intakt sind, macht den besonderen Reiz dieser Stätte aus, die ein sehr anschauliches Bild einer antiken römischen Stadt vermittelt. Höhepunkte sind die eindrucksvolle Fassade der Celsus-Bibliothek, die im 2. Jahrhundert n. Chr. von Gaius Julius Aquila zum Andenken an seinen Vater, Celsus Polemaeanus, erbaut wurde, eine Reihe römischer öffentlicher Toiletten, das Hafen-Gymnasium und der Hadrianstempel.

Kontaktadressen

Fremdenverkehrsbüro, Selçuk, TR-Izmir 35920
Tel: (+90) (0232) 892 69 45. Fax: (0232) 892 69 45.

Anreise

Mit dem Flugzeug: Flughäfen Istanbul Atatürk, Istanbul Sabiha Gökçen International, Dalaman oder Adnanmenderes, Izmir (Inlandsflüge). Mit der Bahn: Bahnhof Selçuk. Mit dem Bus/Pkw: Bus: Minibus-Verbindungen nach Ephesus (von Selçuk). Pkw: Selçuk–Kusadasi Straße (von Selçuk oder Kusadasi).

Öffnungszeiten

Mo-Fr 08.30-12.00 Uhr und 13.00-17.30 Uhr (Nov.-März); täglich 08.30-12.00 und 13.00-17.30 Uhr (April-Okt.).

Eintritt

15.000.000 TL (Erwachsene), 5.000.000 TL (Kinder von 12 bis 18 Jahren), frei (Kinder unter 12 Jahren).
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Land

Türkei

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