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Sicherheitshinweise, Botschaften und Fremdenverkehrsämter in Angola

Reisewarnung

Angola

Sicherheitshinweis vom Auswärtigen Amt:
Stand: 28.01.2016
Unverändert gültig seit: 26.01.2016



Landesspezifische Sicherheitshinweise

Reisen über Land

Der Bürgerkrieg in Angola ist seit 2002 beendet. Als langfristige Folge bestehen in einigen Landesteilen außerhalb der großen Städte noch Gefahren durch Landminen. Über Risiken an spezifischen Reiserouten sollten daher Erkundigungen eingeholt werden. Die NRO HALO Trust (www.halotrust.org / mail@haloangola.org) verfügt über Übersichten der erfassten Minen.

Wie der Anschlag der FLEC-Separatisten 2010 auf die togoische Fußballnationalmannschaft belegt, kann von einer vollständigen Befriedung der Provinz und Exklave Cabinda, trotz massiver Präsenz angolanischen Militärs nicht sicher ausgegangen werden. Von Reisen in das Landesinnere der Provinz Cabinda wird dringend abgeraten. Davon ausgenommen sind Flugreisen in die Provinzhauptstadt Cabinda. Bitte beachten Sie die Hinweise zur Nutzung angolanischer Luftlinien (siehe Abschnitt Verkehrsinfrastruktur / Verkehrsmittel)

Bei Reisen in die Diamantengebiete (besonders Provinzen Lunda Norte und Lunda Sul) wird zu Vorsicht geraten. Diese Reisen sollten nicht auf eigene Faust unternommen werden.

Kriminalität

Bewaffnete Überfälle kommen insbesondere in Luanda meist nach Einbruch der Dunkelheit, aber auch im Rest des Landes und auch tagsüber vor.  

Die meisten Überfälle und Diebstähle finden jedoch tagsüber in belebter Umgebung, wie z.B. in und um Einkaufscenter, Gastronomiebetriebe und Hotels in Vierteln wie Viana, Talatona und Ilha statt.

Ausländer sind bevorzugtes Ziel von Diebstählen und Raubüberfällen. Dabei haben es die Täter nicht nur auf Bargeld, sondern auch auf Kreditkarten und Mobiltelefone abgesehen. Zu besonderer Vorsicht beim Telefonieren auf der Straße wird geraten. In der Dunkelheit sollten Spaziergänge allgemein vermieden werden.

Vor allem in Luanda werden Überfälle auf Kfz verübt, die im stehenden Verkehr keine Fluchtmöglichkeit haben. Diese Überfälle erfolgen, unabhängig von der Tageszeit, überwiegend durch bewaffnete Täter auf Motorrädern.

Fahrzeugkontrollen durch die Polizei werden oft dazu genutzt, wegen tatsächlicher oder angeblicher Regelübertretungen (häufig: regelwidriges Linksabbiegen) Bestechungsgelder zu erpressen. Hier sollte auf korrekter Ausstellung eines Strafzettels (multa) bestanden werden.

Weltweiter Sicherheitshinweis

Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten:

Externer Link, öffnet in neuem Fensterwww.auswaertiges-amt.de