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Sicherheitshinweise, Botschaften und Fremdenverkehrsämter in Angola
Reisewarnung
Angola
Sicherheitshinweis vom Auswärtigen Amt:
Stand: 15.05.2013
Unverändert gültig seit: 13.05.2013
Landesspezifische Sicherheitshinweise
Reisen über Land
Der Bürgerkrieg in Angola ist seit 2002 beendet. Als langfristige Folge des Bürgerkrieges bestehen in einigen Landesteilen außerhalb der großen Städte noch Gefahren durch Landminen. Über Risiken an spezifischen Reiserouten sollten daher Erkundigungen bei der örtlichen Verwaltung eingeholt werden. Die NRO Survey Action Center bietet im Internet vorläufige Übersichten der Erfassung (Externer Link, öffnet in neuem Fensterhttp://www.sac-na.org/).
Wie der Anschlag der FLEC-Separatisten vom 8. Januar 2010 auf die togoische Fußballnationalmannschaft belegt, ist die Provinz und Exklave Cabinda, trotz massiver Präsenz angolanischen Militärs, noch immer nicht befriedet. Von Reisen in das Landesinnere der Provinz Cabinda wird dringend abgeraten. Davon ausgenommen sind Flugreisen in die Provinzhauptstadt Cabinda. Bitte beachten Sie die Hinweise zur Nutzung angolanischer Luftlinien (siehe Abschnitt Verkehrsinfrastruktur / Verkehrsmittel)
Bei Reisen in die Diamantengebiete (besonders Provinzen Lunda Norte und Lunda Sul) wird zu Vorsicht geraten. Diese Reisen sollten nicht auf eigene Faust unternommen werden.
Kriminalität
Bewaffnete Überfälle kommen insbesondere in Luanda nach Einbruch der Dunkelheit, aber auch im Rest des Landes und auch tagsüber vor. Ausländische Reisende, bei denen Geld vermutet wird, sind bevorzugtes Ziel von Diebstählen und Raubüberfällen, bei denen ein Augenmerk auf der Erbeutung von Mobiltelefonen liegt. Zu besonderer Vorsicht beim Telefonieren auf der Straße wird geraten. Nachts sollten Spaziergänge allgemein vermieden werden.
Insbesondere in Luanda werden Überfälle auf Kfz verübt, die im stehenden Verkehr keine Fluchtmöglichkeit haben. Diese Überfälle erfolgen, unabhängig von der Tageszeit, überwiegend durch bewaffnete Täter auf Motorrädern. Erbeutet werden hier Mobiltelefone und Geldbörsen.
Fahrzeugkontrollen durch die Polizei werden oft dazu genutzt, wegen tatsächlicher oder angeblicher Regelübertretungen (häufig: regelwidriges Linksabbiegen) Bestechungsgelder zu erpressen. Hier sollte auf korrekter Ausstellung eines Strafzettels (multa) bestanden werden.
Botschaften und Fremdenverkehrsämtern
Thunstrasse 73, CH-3006 Bern
Seilerstätte 15/10, A-1010 Wien
Wallstraße 58, D-10179 Berlin
Generalkonsulat in Frankfurt. Honorarkonsule in Bremen, Düsseldorf und München.

