Top-Veranstaltungen in Ägypten

Mai
18

Viel Wüstenstaub wird aufgewirbelt, wenn die Teilnehmer der Pharaons Rally die Strecke von Kairo über Dakhla und Luxor bis nach El Gouna...

September
01

Schon seit der Pharaonenzeit wird der Fluss Nil beim Wafaa Al-Nil Festival gefeiert. Damals wurden schöne Mädchen geopfert und in den...

November
15

Beim jährlich im November stattfindenen Cairo International Film Festival haben die Ägypter die Gelegenheit, internationale...

Pyramids, Egypt
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© 123rf.com / Fatih Kocyildir

Ägypten Reiseführer

Key Facts
Offizielle Landesbezeichnung

Arabische Republik Ägypten.

Gebiet

1.001.449 qkm.

Bevölkerung

94.137.816 (UNO Schätzung 2016).

Bevölkerungsdichte

80,36 pro qkm.

Hauptstadt

Kairo (El Kahira).

Regierung

Präsidialrepublik seit 1953. Alte Verfassung von 1971. Neue Verfassung von Januar 2014. Zweikammerparlament (Volksversammlung und Shura-Rat). Das Parlament wurde im Juni 2012 aufgelöst. Unabhängig seit 1922 (ehemaliges britisches Protektorat).

Staatsoberhaupt

Abdel Fattah al-Sisi, seit Mai 2014. 

Regierungschef

Sherif Ismail, seit September 2015. 

Elektrizität

220 V, 50 Hz. In einigen ländlichen Gebieten 110-380 V. Zweipolige Steckdosen sind Standard.

Von den Pyramiden über die mittelalterlichen Märkte bis hin zur Schönheit der Natur und einer lebendigen und modernen Kultur ist Ägypten ein Land voll mit Schätzen, die Sie in ihren Bann ziehen werden.

Die Pyramiden von Gizeh – die einzigen Überlebenden der sieben Weltwunder der Antike – die Tempel von Luxor und Karnak mit Säulen wie Lotusblumen, der Sonnenaufgang gegenüber des Tals der Könige und das Schauspiel aus Musik und Licht bei den mächtigen Gräbern von Abu Simbel begeistern schon seit Jahrhunderten die Besucher von Ägypten.

Die Naturgüter von Ägypten haben alle eine starke Wirkung wie die vom Wind geformten Felsformationen in der weißen Wüste, die eisernen Berge von Sinai und die schimmernden Unterwasserlandschaften des Roten Meeres. 

Das Herz dieses pulsierenden, modernen arabischen Staates pocht unter der Oberfläche. Letztendlich kann man Ägypten am besten im Schatten seiner großartigen Kulturdenkmäler verstehen, so berühmt wie sie sind, während man den Ruf zum Abendgebet im Ohr hat und das Klappern der Hufe auf dem Asphalt in einem Dorf oder eben bei Tee und Unterhaltung mit den geschwätzigen Ägyptern in irgendeinem Kaffeehaus. 

Reisewarnung

Ägypten

Sicherheitshinweis vom Auswärtigen Amt:
Stand: 02.02.2017
Unverändert gültig seit: 27.01.2017



Aktuelle Hinweise

Es besteht landesweit ein erhöhtes Risiko terroristischer Anschläge und die Gefahr von Entführungen. Diese können sich auch gegen ausländische Ziele und Staatsbürger richten. Bei Reisen nach Ägypten einschließlich der Touristengebiete am Roten Meer wird generell zu Vorsicht geraten. Demonstrationen und Menschenansammlungen, insbesondere vor religiösen Stätten, Universitäten und staatlichen Einrichtungen sollten unbedingt gemieden werden.


Landesspezifische Sicherheitshinweise

Ägypten befindet sich seit der Januarrevolution von 2011 in einer Umbruchphase, die wiederholt zu Demonstrationen und gewaltsamen Auseinandersetzungen geführt hat.

Am 11. Dezember 2016 kam es in Kairo zu einem schweren Anschlag auf die koptische Kirche Peter und Paul. Dabei gab es zahlreiche Tote und Verletzte.

Anfang 2016 kam es zu einem Anschlag auf ein Touristenhotel in Hurghada am Roten Meer und in der Nähe der Pyramiden von Giza zu einem Anschlag auf einen mit israelischen Touristen besetzten Reisebus. Darüber hinaus kommt es immer wieder zu Anschlägen auf Polizeiposten, zuletzt am 9. Dezember 2016 in Kairo, bei dem mehrere Polizisten getötet wurden.

2015 kam es vermehrt zu terroristischen Anschlägen gegen ägyptische Sicherheitsbehörden und kritische Infrastruktur, aber auch gegen westliche Einrichtungen.
Am 31. Oktober 2015 stürzte ein Passagierflugzeug nach dem Start in Sharm el-Sheikh über dem Sinai ab. Als Absturzursache wurde ein Sprengsatz an Bord ermittelt.
Im Norden der Sinai-Halbinsel kam es wiederholt zu schweren Anschlägen.

Reisen über Land

Von Überlandfahrten ohne ortskundige Begleitung wird dringend abgeraten.

Vor Reisen in den Norden der Sinai-Halbinsel und das ägyptisch-israelische Grenzgebiet wird dringend gewarnt.  
Dies gilt auch für den Reiseort Taba. In diesen Regionen finden militärische Operationen statt, und es kam zu terroristischen Anschlägen. In Taba kam es im Februar 2014 zu einem Anschlag auf einen Reisebus mit koreanischen Touristen.

In allen anderen Regionen der Sinai-Halbinsel wird insbesondere von individuell organisierten und nicht durch staatliche Sicherheitskräfte begleiteten Überlandfahrten abgeraten, ebenso von unbegleiteten Busfahrten im Großraum Sharm al-Sheikh in Richtung Nuweiba und zum Katharinenkloster. Es wird empfohlen vor der Reise bei den Reiseveranstaltern nachzufragen.

Bei Angriffen der Terrormiliz ISIS gegen Stellungen der ägyptischen Sicherheitskräfte im Raum Sheikh Zuwayd auf der nördlichen Sinai-Halbinsel am 1. Juli 2015 kam es zu einer Vielzahl von Todesopfern.

Über den nördlichen Teil der Sinai-Halbinsel (Gouvernorat Nord-Sinai) wurde im August 2013 der Ausnahmezustand verhängt und seitdem immer wieder verlängert, zuletzt im Januar 2017 bis Ende April 2017. Es gilt dort auch eine tägliche Ausgangssperre von 19.00 Uhr bis 6.00 Uhr. Gleichzeitig ist der Grenzübergang Rafah zum Gaza-Streifen bis auf weiteres geschlossen. 

Vor Versuchen, über den Sinai nach Gaza einzureisen, wird dringend gewarnt.

Von Reisen in entlegene Gebiete der Sahara wird gewarnt.

Die ägyptischen Behörden haben die Grenzregionen zu Libyen und zum Sudan zu Sperrgebieten erklärt und Reisen dorthin untersagt.
Am 13.09.2015 wurde im Bereich der westlichen Wüste, nahe Farafra, eine Touristengruppe versehentlich durch ägyptische Sicherheitskräfte beschossen; es gab mehrere Todesopfer. Auch wenn Ausflugsziele, die sich in den entlegenen westlichen und südlichen Wüstengebieten befinden, grundsätzlich mit einer Sondergenehmigung bereist werden können, wird derzeit dringend davon abgeraten.

Aufgrund militärischer Operationen im Bereich der westlichen Wüste, ist insbesondere die Verbindung von 6th of October City in Richtung Bahariya für Touristen und Ausländer bis auf weiteres gesperrt. Es kommt zu Zurückweisungen.

Es wird darauf hingewiesen, dass die Ausdehnung der bestehenden Sperrgebiete ständigen Veränderungen unterliegt.

Für den Bereich des Sinai (Zufahrt zum Suez-Tunnel) existieren derzeit Zufahrtsbeschränkungen für Geländefahrzeuge.

Demonstrationen

Seit dem politischen Umbruch im Januar 2011 und verstärkt noch seit der Absetzung von Präsident Mursi im Juli 2013 kam es über das gesamte Land verteilt immer wieder zu Demonstrationen, die teilweise auch einen gewalttätigen Verlauf mit Toten und Verletzten nahmen. Seit der Wahl von Präsident Sisi im Mai 2014 hat sich die Lage wieder etwas stabilisiert. Es ist aber auch weiterhin mit Demonstrationen und Angriffen auf ägyptische Sicherheitskräfte zu rechnen. Menschenansammlungen sollten unbedingt gemieden werden. Aufgrund der Sicherheitslage ist vor allem nachts mit Kontrollen durch die Sicherheitskräfte zu rechnen.

Reisenden wird empfohlen, Hinweise der Hotels und Reiseveranstalter zu beachten und die aktuelle Medienberichterstattung zu verfolgen.

Kriminalität

Die Kriminalitätsrate ist in Ägypten vergleichsweise gering. Vor dem Hintergrund der prekären wirtschaftlichen und sozialen Situation weiter Teile der Bevölkerung ist wird zur üblichen Vorsicht geraten.

Warnung vor Reisen in den Gazastreifen

Vor Reisen in den Gazastreifen wird nach wie vor dringend gewarnt; dies gilt insbesondere auch für Personen mit Familienangehörigen im Gazastreifen. Der Grenzübergang Rafah zwischen Ägypten und dem Gazastreifen wird regelmäßig nach Anschlägen auf ägyptische Sicherheitskräfte geschlossen. Es ist nicht vorhersehbar, wann die Schließungen jeweils aufgehoben werden und ob der Grenzübergang wieder einen regulären Betrieb aufnehmen wird. Dies birgt stets die Gefahr, aus dem Gazastreifen nicht wieder ausreisen zu können. Auch bei einer Wiedereröffnung des Grenzübergangs werden die Regelungen für den Grenzübertritt in Rafah durch die ägyptischen Behörden sehr restriktiv gehandhabt. Die zuständigen deutschen Auslandsvertretungen können keine Unterstützung bei der Ein- oder Ausreise über den Grenzübergang Rafah leisten. Die Überlandfahrt nach Rafah ist besonders gefährlich. Aufgrund der für den Norden der Sinai-Halbinsel bestehenden Reisewarnung kann dort keine konsularische Hilfe geleistet werden.

Minengefahr

Wegen unzureichend gekennzeichneter Minenfelder ist besondere Vorsicht abseits regulärer Straßen und Wege auf dem Sinai, in einigen nicht erschlossenen Küstenbereichen des Roten Meeres, am nicht erschlossenen Mittelmeerküstenstreifen westlich von El Alamein und in Grenzregionen zu Sudan und Libyen geboten.

Schiffs-, Bahn- und Luftverkehr

Das ägyptische Schienennetz ist teilweise veraltet. Es kommt immer wieder zu schweren Unfällen mit Toten. Der Zugverkehr ist stark eingeschränkt. Mit kurzfristigen Zugausfällen ist insbesondere auf Nebenstrecken zu rechnen. Die Sicherheitsstandards auf den Fährschiffen, wie sie etwa zur Passage über das Rote Meer eingesetzt werden, entsprechen nicht immer internationalen Standards. Vor diesem Hintergrund sollten Überlandfahrten auf der Schiene - mit Ausnahme der Schnellzüge zwischen Alexandria und Kairo - so weit wie möglich vermieden und wo möglich auf Flugverbindungen zurückgegriffen werden.

Taxibenutzung

Aus den Urlaubsgebieten (u. a. Hurghada) gibt es vermehrt Meldungen über betrügerische bzw. erpresserische Verhaltensweisen bei Taxifahrern. Es sollten daher nur Taxis mit eingeschaltetem Taxameter benutzt werden. Fahrgäste sollten sich vorher, bspw. in ihrem Hotel, über das Fahrtziel und den ungefähren Fahrtpreis, informieren. Die Bezahlung sollte nach dem Aussteigen durch das Fenster erfolgen.

Flughafen

Die Sicherheitskontrollen an den ägyptischen Flughäfen sind teilweise unzureichend. In der Vergangenheit kam es vermehrt zu Beschwerden von Reisenden, deren Gepäckstücke am Internationalen Flughafen Kairo geplündert wurden bzw. ganz abhanden kamen.

Allgemeine Informationen finden Sie auf der Website der Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Kairo unter Externer Link, öffnet in neuem Fensterwww.kairo.diplo.de.

Weltweiter Sicherheitshinweis

Es wird gebeten, auch den Externer Link, öffnet in neuem Fensterweltweiten Sicherheitshinweis zu beachten.

Reisewarnung

Ägypten befindet sich seit der Januarrevolution von 2011 in einer Umbruchphase, die wiederholt zu Demonstrationen und gewaltsamen Auseinandersetzungen geführt hat.

Am 11. Dezember 2016 kam es in Kairo zu einem schweren Anschlag auf die koptische Kirche Peter und Paul. Dabei gab es zahlreiche Tote und Verletzte.

Anfang 2016 kam es zu einem Anschlag auf ein Touristenhotel in Hurghada am Roten Meer und in der Nähe der Pyramiden von Giza zu einem Anschlag auf einen mit israelischen Touristen besetzten Reisebus. Darüber hinaus kommt es immer wieder zu Anschlägen auf Polizeiposten, zuletzt am 9. Dezember 2016 in Kairo, bei dem mehrere Polizisten getötet wurden.

2015 kam es vermehrt zu terroristischen Anschlägen gegen ägyptische Sicherheitsbehörden und kritische Infrastruktur, aber auch gegen westliche Einrichtungen.
Am 31. Oktober 2015 stürzte ein Passagierflugzeug nach dem Start in Sharm el-Sheikh über dem Sinai ab. Als Absturzursache wurde ein Sprengsatz an Bord ermittelt.
Im Norden der Sinai-Halbinsel kam es wiederholt zu schweren Anschlägen.

Reisen über Land

Von Überlandfahrten ohne ortskundige Begleitung wird dringend abgeraten.

Vor Reisen in den Norden der Sinai-Halbinsel und das ägyptisch-israelische Grenzgebiet wird dringend gewarnt.  
Dies gilt auch für den Reiseort Taba. In diesen Regionen finden militärische Operationen statt, und es kam zu terroristischen Anschlägen. In Taba kam es im Februar 2014 zu einem Anschlag auf einen Reisebus mit koreanischen Touristen.

In allen anderen Regionen der Sinai-Halbinsel wird insbesondere von individuell organisierten und nicht durch staatliche Sicherheitskräfte begleiteten Überlandfahrten abgeraten, ebenso von unbegleiteten Busfahrten im Großraum Sharm al-Sheikh in Richtung Nuweiba und zum Katharinenkloster. Es wird empfohlen vor der Reise bei den Reiseveranstaltern nachzufragen.

Bei Angriffen der Terrormiliz ISIS gegen Stellungen der ägyptischen Sicherheitskräfte im Raum Sheikh Zuwayd auf der nördlichen Sinai-Halbinsel am 1. Juli 2015 kam es zu einer Vielzahl von Todesopfern.

Über den nördlichen Teil der Sinai-Halbinsel (Gouvernorat Nord-Sinai) wurde im August 2013 der Ausnahmezustand verhängt und seitdem immer wieder verlängert, zuletzt im Januar 2017 bis Ende April 2017. Es gilt dort auch eine tägliche Ausgangssperre von 19.00 Uhr bis 6.00 Uhr. Gleichzeitig ist der Grenzübergang Rafah zum Gaza-Streifen bis auf weiteres geschlossen. 

Vor Versuchen, über den Sinai nach Gaza einzureisen, wird dringend gewarnt.

Von Reisen in entlegene Gebiete der Sahara wird gewarnt.

Die ägyptischen Behörden haben die Grenzregionen zu Libyen und zum Sudan zu Sperrgebieten erklärt und Reisen dorthin untersagt.
Am 13.09.2015 wurde im Bereich der westlichen Wüste, nahe Farafra, eine Touristengruppe versehentlich durch ägyptische Sicherheitskräfte beschossen; es gab mehrere Todesopfer. Auch wenn Ausflugsziele, die sich in den entlegenen westlichen und südlichen Wüstengebieten befinden, grundsätzlich mit einer Sondergenehmigung bereist werden können, wird derzeit dringend davon abgeraten.

Aufgrund militärischer Operationen im Bereich der westlichen Wüste, ist insbesondere die Verbindung von 6th of October City in Richtung Bahariya für Touristen und Ausländer bis auf weiteres gesperrt. Es kommt zu Zurückweisungen.

Es wird darauf hingewiesen, dass die Ausdehnung der bestehenden Sperrgebiete ständigen Veränderungen unterliegt.

Für den Bereich des Sinai (Zufahrt zum Suez-Tunnel) existieren derzeit Zufahrtsbeschränkungen für Geländefahrzeuge.

Demonstrationen

Seit dem politischen Umbruch im Januar 2011 und verstärkt noch seit der Absetzung von Präsident Mursi im Juli 2013 kam es über das gesamte Land verteilt immer wieder zu Demonstrationen, die teilweise auch einen gewalttätigen Verlauf mit Toten und Verletzten nahmen. Seit der Wahl von Präsident Sisi im Mai 2014 hat sich die Lage wieder etwas stabilisiert. Es ist aber auch weiterhin mit Demonstrationen und Angriffen auf ägyptische Sicherheitskräfte zu rechnen. Menschenansammlungen sollten unbedingt gemieden werden. Aufgrund der Sicherheitslage ist vor allem nachts mit Kontrollen durch die Sicherheitskräfte zu rechnen.

Reisenden wird empfohlen, Hinweise der Hotels und Reiseveranstalter zu beachten und die aktuelle Medienberichterstattung zu verfolgen.

Kriminalität

Die Kriminalitätsrate ist in Ägypten vergleichsweise gering. Vor dem Hintergrund der prekären wirtschaftlichen und sozialen Situation weiter Teile der Bevölkerung ist wird zur üblichen Vorsicht geraten.

Warnung vor Reisen in den Gazastreifen

Vor Reisen in den Gazastreifen wird nach wie vor dringend gewarnt; dies gilt insbesondere auch für Personen mit Familienangehörigen im Gazastreifen. Der Grenzübergang Rafah zwischen Ägypten und dem Gazastreifen wird regelmäßig nach Anschlägen auf ägyptische Sicherheitskräfte geschlossen. Es ist nicht vorhersehbar, wann die Schließungen jeweils aufgehoben werden und ob der Grenzübergang wieder einen regulären Betrieb aufnehmen wird. Dies birgt stets die Gefahr, aus dem Gazastreifen nicht wieder ausreisen zu können. Auch bei einer Wiedereröffnung des Grenzübergangs werden die Regelungen für den Grenzübertritt in Rafah durch die ägyptischen Behörden sehr restriktiv gehandhabt. Die zuständigen deutschen Auslandsvertretungen können keine Unterstützung bei der Ein- oder Ausreise über den Grenzübergang Rafah leisten. Die Überlandfahrt nach Rafah ist besonders gefährlich. Aufgrund der für den Norden der Sinai-Halbinsel bestehenden Reisewarnung kann dort keine konsularische Hilfe geleistet werden.

Minengefahr

Wegen unzureichend gekennzeichneter Minenfelder ist besondere Vorsicht abseits regulärer Straßen und Wege auf dem Sinai, in einigen nicht erschlossenen Küstenbereichen des Roten Meeres, am nicht erschlossenen Mittelmeerküstenstreifen westlich von El Alamein und in Grenzregionen zu Sudan und Libyen geboten.

Schiffs-, Bahn- und Luftverkehr

Das ägyptische Schienennetz ist teilweise veraltet. Es kommt immer wieder zu schweren Unfällen mit Toten. Der Zugverkehr ist stark eingeschränkt. Mit kurzfristigen Zugausfällen ist insbesondere auf Nebenstrecken zu rechnen. Die Sicherheitsstandards auf den Fährschiffen, wie sie etwa zur Passage über das Rote Meer eingesetzt werden, entsprechen nicht immer internationalen Standards. Vor diesem Hintergrund sollten Überlandfahrten auf der Schiene - mit Ausnahme der Schnellzüge zwischen Alexandria und Kairo - so weit wie möglich vermieden und wo möglich auf Flugverbindungen zurückgegriffen werden.

Taxibenutzung

Aus den Urlaubsgebieten (u. a. Hurghada) gibt es vermehrt Meldungen über betrügerische bzw. erpresserische Verhaltensweisen bei Taxifahrern. Es sollten daher nur Taxis mit eingeschaltetem Taxameter benutzt werden. Fahrgäste sollten sich vorher, bspw. in ihrem Hotel, über das Fahrtziel und den ungefähren Fahrtpreis, informieren. Die Bezahlung sollte nach dem Aussteigen durch das Fenster erfolgen.

Flughafen

Die Sicherheitskontrollen an den ägyptischen Flughäfen sind teilweise unzureichend. In der Vergangenheit kam es vermehrt zu Beschwerden von Reisenden, deren Gepäckstücke am Internationalen Flughafen Kairo geplündert wurden bzw. ganz abhanden kamen.

Allgemeine Informationen finden Sie auf der Website der Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Kairo unter Externer Link, öffnet in neuem Fensterwww.kairo.diplo.de.

Weltweiter Sicherheitshinweis

Es wird gebeten, auch den Externer Link, öffnet in neuem Fensterweltweiten Sicherheitshinweis zu beachten.