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© Creative Commons / CuriousDanielson

Mazedonien Reiseführer

Key Facts
Offizielle Landesbezeichnung

Ehemalige Jugoslawische Republik Mazedonien.

Gebiet

25.713 qkm.

Bevölkerung

2.081.012 (UNO Schätzung 2016).

Bevölkerungsdichte

81 pro qkm.

Hauptstadt

Skopje.

Regierung

Republik seit 1991. Verfassung von 1991, letzte Änderung 2005. Einkammerparlament mit 120 Mitgliedern. Die Ehemalige Jugoslawische Republik Mazedonien erklärte 1991 ihre Unabhängigkeit.

Staatsoberhaupt

Djordje Ivanov, seit Mai 2009.

Regierungschef

Zoran Zaev, seit Juni 2017.

Elektrizität

220 V, 50 Hz.

Mazedonien ist ein bergiges Land im Herzen der Balkanregion, das über schöne Täler und Seen und eine reiche hellenische Geschichte verfügt.
In der Hauptstadt Skopje gibt es zahlreiche Sehenswürdigkeiten zu entdecken, darunter die imposante Festung Kale aus dem 10. Jahrhundert, die einen großartigen Blick auf die Stadt offenbart, und die Osmanische Steinbrücke über dem Fluss Vardar aus dem sechsten Jahrhundert. Mazedoniens viele Kirchen und Moscheen enthalten wunderbare Beispiele byzantinischer und osmanischer Kunst und Architektur.
Auch seine landschaftliche Schönheit macht einen Besuch in Mazedonien lohnenswert. Besonders zu empfehlen sind die großen Seen, die Pelister-Berge, der Shar Planina im Westen sowie im Osten die sanft geschwungenen Hügel und Berge mit ihren Reisfeldern.
Ohrid, eine der ältesten Städte Europas und UNESCO-Weltkulturerbe, liegt idyllisch am gleichnamigen See und ist ideal für eine stille Auszeit.
 

Reisewarnung

Ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien

Sicherheitshinweis vom Auswärtigen Amt:
Stand: 11.01.2017
Unverändert gültig seit: 05.01.2017



Aktuelle Hinweise

Die Grenze zwischen der ejR Mazedonien und Griechenland wurde bis auf weiteres für Flüchtlinge geschlossen.

Immer wieder versuchen Migranten, die Grenze illegal zu überqueren. Mitunter wird sowohl seitens der Migranten als auch der an der Grenze postierten Sicherheitskräfte Gewalt angewandt. Diejenigen Migranten, die mazedonisches Staatsgebiet erreichen, werden von mazedonischen Sicherheitskräften in Gewahrsam genommen und wieder zurück geschickt.

Es wird dringend empfohlen, nur die offiziellen Grenzübergänge zu benutzen, Migranten nicht über die Grenzen zu begleiten und keine unbekannten Anhalter mitzunehmen.

Wer Migranten im eigenen Fahrzeug transportiert, oder ihnen auf sonstige Art und Weise dabei hilft, die Grenze illegal zu überqueren oder die ejR Mazedonien ohne gültigen Sichtvermerk zu durchqueren, erfüllt den Straftatbestand der Schleusung. Diese wird mit Freiheitsstrafen von mindestens vier Jahren, bei Beteiligung Minderjähriger von mindestens acht Jahren geahndet.

Der am 20. August 2015 im Zusammenhang mit der Migrationssituation für Teile der ejR Mazedonien ausgerufene Krisenzustand gilt weiter, derzeit bis zum 30. Juni 2017.

Betroffen sind die Gegenden an der Südgrenze zu Griechenland und der Nordgrenze zu Serbien. Die Registrierungszentren Vinojug (an der griechisch-mazedonischen Grenze bei Gevgelija) und Tabanovce (an der mazedonisch-serbischen Grenze) wurden zu militärischem Sperrgebiet erklärt. Die mazedonische Regierung hat darüber hinaus einen 22 km langen Zaun entlang der grünen Grenze zu Griechenland errichtet und setzt militärische Kräfte ein, um, laut eigener Aussage, die Migrationsbewegung besser regulieren zu können. Militärische und Polizeikräfte führen in einem fünf Kilometer breiten Gebiet entlang der Grenze vermehrt Kontrollstreifen zur Grenzsicherung durch. Touristen wird empfohlen, dieses Gebiet zu meiden.

Die regulären Grenzübergänge und der touristische Reiseverkehr sind von diesen Maßnahmen nicht betroffen. Aufgrund der besonderen Situation muss jedoch mit längeren Wartezeiten gerechnet werden.  

Reisenden wird empfohlen, die Reise- und Sicherheitshinweise und die Medienberichterstattung zu den weiteren Entwicklungen zu verfolgen.

 


Landesspezifische Sicherheitshinweise

Bei Reisen in die nördlichen und nordwestlichen Grenzgebiete abseits der Hauptverkehrsverbindungen wird nach wie vor zu besonderer Vorsicht geraten.

Die mazedonischen Behörden haben in einigen Räumen weiterhin nicht immer rechtzeitige Hilfs- und Zugriffsmöglichkeit. Die allgemeine Kriminalitätsrate ist aber nach wie vor niedrig.

Aufgrund der seit dem Frühjahr 2015 anhaltenden innenpolitischen Krise, kam es im Land und insbesondere in Skopje immer wieder zu Demonstrationen, in den vergangenen Monaten allerdings seltener und ohne größere Zwischenfälle. Reisenden wird dennoch dringend empfohlen, Menschenansammlungen und Demonstrationen weiträumig zu meiden und die Medienberichterstattung sehr aufmerksam und regelmäßig zu verfolgen.

Weltweiter Sicherheitshinweis

Es wird gebeten, auch den Externer Link, öffnet in neuem Fensterweltweiten Sicherheitshinweis zu beachten.